„Leoni ist sehr gut ins Jahr 2018 gestartet. Besonders erfreulich sind unser starkes organisches Wachstum und die verbesserte Profitabilität“, sagt Karl Gadesmann, CFO und Sprecher des Vorstands von Leoni. „Wir sind auf gutem Weg, das Jahresziel zu erreichen.“

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Leoni-CFO Karl Gadesmann konnte eine erfreuliche Quartalsbilanz vorstellen. Leoni

Der Unternehmensbereich Wiring Systems von Leoni steigerte aufgrund der anhaltend dynamischen Nachfrage seinen Umsatz im ersten Quartal um rund 13 Prozent auf 842 Millionen Euro (Vorjahr: 747 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs in diesem Segment deutlich von 26 Millonen Euro im Vorjahr auf aktuell 42 Millionen Euro – im Wesentlichen aufgrund zusätzlicher Deckungsbeiträge aus höheren Umsätzen mit europäischen Herstellern sowie im Bereich Nutzfahrzeuge. Der Auftragseingang von Januar bis März betrug 1,1 Milliarden Euro. Somit belief sich der Gesamt-Auftragsbestand der Division per Ende März 2018 auf 22 Milliarden Euro. Davon entfielen 4,5 Milliarden Euro auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Der Bordnetz-Bereich investierte zu Jahresbeginn stark in zukünftiges Wachstum. Der Schwerpunkt lag auf Standorterweiterungen sowie dem Aufbau neuer Werke, insbesondere in Mexiko, Serbien und Marokko.

Der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions von Leoni erzielte im ersten Quartal 2018 ein organisches Wachstum von knapp 11 Prozent, das den Umsatzwegfall durch den im Mai 2017 abgeschlossenen Verkauf der Business Group Electrical Appliance Assemblies überkompensierte. Bewertungseffekte aus dem zum Stichtag gesunkenen Kupferpreis sowie Währungsveränderungen wirkten sich belastend auf das Ergebnis aus, sodass sich das Segment-EBIT auf 22 Millionen Euro (Vorjahr: 25 Millionen Euro) verringerte. Der Auftragseingang nahm von Januar bis März leicht auf 498 Millionen Euro (Vorjahr: 490 Millionen Euro) zu. Im ersten Quartal stellte der Unternehmensbereich seine intelligente Kabeltechnologie Leoniq vor. Durch Erfassung und Auswertung von Parametern wie Temperatur oder mechanische Belastung sind Rückschlüsse auf den Zustand des Kabelsystems möglich, was vorausschauende Instandhaltung oder nutzenbasierte Abrechnungsmodelle ermöglicht.