Bild 1: Der Standard bei Lidar-Sensoren sind 360°-Laserscanning-Systeme.

Bild 1: Der Standard bei Lidar-Sensoren sind 360°-Laserscanning-Systeme. Velodyne

Bild 2: Für den flexiblen, integrierten Fahrzeugeinbau stellt Velodyne den handflächengroßen Velarray vor.

Bild 2: Für den flexiblen, integrierten Fahrzeugeinbau stellt Velodyne den handflächengroßen Velarray vor. Velodyne

Sowohl in der Automobilbranche als auch in anderen Industriezweigen stehen zukünftige autonome Anwendungen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Die Lidar-Technologie (Light Detection and Ranging) hat sich im Sensorbereich als praktisch unverzichtbar herausgestellt. Der Standard sind derzeit rotierende 360°-Laserscanning-Systeme (Bild 1), aber gerade für den flexiblen, integrierten Fahrzeugeinbau (hidden integration) stellt Velodyne den nichtrotierenden Verlarray-Sensor vor (Bild 2). Der Sensor verbindet die Performance der bekannten 360°-Bauteile mit einer kompakten Bauweise. Die Sensoren lassen sich je nach Montagevorgaben konfektionieren, was auch den Verbau des Velarray hinter der Windschutzscheibe oder verborgen im Stoßfänger zulässt.

Sicherheit und Packaging

Eck-Daten

Kompakt und damit versteckt einbaubar oder Rundumblick mit einem einzigen Sensor – diese Entscheidung stellt sich häufig beim Einsatz von Lidar-Sensoren im Fahrzeug. Das gerade einmal handflächengroße, robuste, nichtrotierende Velarray wurde speziell für die „hidden integration“ entwickelt und lässt sich auch hinter der Windschutzscheibe oder im Stoßfänger unterbringen. Autonome Anwendungen wie Robo-Taxis und Transportfahrzeuge profitieren vom VLS-128, der aktuellen Weiterentwicklung der Puck-Sensoren von Velodyne. Dieser rotierende Lidar-Sensor mit 128 Laserkanälen bring es auf eine Reichweite von 300 m und liefert auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen zuverlässige Daten.

Bereits in der Entwicklungsphase wurde in Zusammenarbeit mit OEMs Wert darauf gelegt, dass sich der Velarray unauffällig in sein Umfeld einfügt. So ist sichergestellt, dass der Sensor neben der Funktionalität auch den hohen Ansprüchen der Automobilkunden an Design und Ausstattung genügt. Mit einer Länge von 157 mm, einer Breite von 52 mm und einer Höhe von 65 mm ist der Lidar-Sensor etwa handflächengroß. Seine Einbauflexibilität gewährleistet ein optimales Blickfeld auf die vorausliegende Fahrumgebung, ohne dass Fahrzeuginsassen Einbußen in puncto Fahrkomfort oder Ästhetik befürchten müssen. Denkbar sind auch seitliche Installationen. Die Platzierung im Fahrzeug und das Gerätedesign haben nicht nur Auswirkungen auf Optik und Kompatibilität, sondern auch auf das Leistungsvermögen und die Zuverlässigkeit des Sensors.

Velarray hat in der Horizontalen einen Erfassungswinkel von 120°, vertikal 35° und erfasst Hindernisse mit einer Reichweite von bis zu 200 Metern vor dem Fahrzeug. Er erkennt zudem Objekte mit besonders geringer Reflexion über die gesamte Reichweite. So ist der Sensor in der Lage, seine Wahrnehmungen in Echtzeit und in einer guten Bildqualität abzubilden. Die bereitgestellten Informationen unterstützen fortschrittliche ADAS-Anwendungen.

 

Welche Systeme bei der 360°-Rundumerfassung zum Einsatz kommen erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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