Schleißheimer wollte diese Bottlenecks nun beseitigen sowie die Can-Easy-Produktlinie erweitern und mehrere Versionen anbieten. Die Lizenzierung sollte dabei Angebote mit unterschiedlichen Features und Funktionalitäten ermöglichen. Zusätzlich zu klassischen On-Premise-Softwareprodukten wollte das Unternehmen diese Versionen zudem auch als abonnementbasierte On-Demand-Services anbieten. Als das Unternehmen feststellte, dass der vorhandene Softwarelizenzierungsanbieter nicht in der Lage war, die hierfür dringend erforderlichen Updates fehlerfrei zur Verfügung zu stellen, entschloss sich Schleißheimer, nach einer Alternative zu suchen.

Bedarfsgerechte Lizenzmanagementsysteme

Lizenzmanagementsysteme: Der hardwarebasierte Lizenzschlüssel Gemalto Sentinel HL schützt Code gegen bösartige Hardware-Angriffe wie Differential Power Analysis (DPA) und Reverse-Engineering mittels Elektronenmikroskopie, da zu keinem Zeitpunkt entschlüsselter Code abgreifbar ist.

Der hardwarebasierte Lizenzschlüssel Gemalto Sentinel HL schützt Code gegen bösartige Hardware-Angriffe wie Differential Power Analysis (DPA) und Reverse-Engineering mittels Elektronenmikroskopie, da zu keinem Zeitpunkt entschlüsselter Code abgreifbar ist. Gemalto

Innerhalb von rund vier Wochen konnte Schleißheimer das geforderte Lizenzierungskonzept mit dem neuen Lieferanten abstimmen und das Lieferabkommen gegenzeichnen. In den folgenden acht Wochen erfolgte eine weitere Verfeinerung des Konzepts sowie dessen Lizenzierung. Zum Einsatz kommt heute die Lizenzierungslösung Gemalto Sentinel, die eine starke Sicherheit, mehrere Floating-Lizenzen, einfache Online-Aktivierung der Software und das Rehosting der Lizenzen auf andere Computer ermöglicht.

Zur Implementierung des Lizenzschlüssels in die Softwarelösung Can-Easy verwendet Schleißheimer ein passendes API des Licence Development Kits, um nur den geforderten Zuschnitt der gewünschten Features bereitstellen zu können. Softwareentwicklung und Softwarelizenzierung liegen hier also hintereinander, sodass sich Entwickler auf die Entwicklung der Kernfunktionen konzentrieren können. Sind die Lizenzen erstellt, werden die erforderlichen Lizenzschlüssel per E-Mail an die Anwender versandt. Der Kunde führt sodann nachfolgend eine Online-Aktivierung durch, um die Lizenzen abschließend zu aktivieren. Darüber hinaus können Benutzer nun auch vorübergehend einzelne Lizenzen aus einer Netzwerklizenz leihen und ihre Lizenzen auf einem anderen Computer rehosten. Die Floating-Lizenzen basieren hierbei nicht mehr auf Lizenzdateien. Sie laufen stattdessen als zentraler Prozess. IP-Adressen werden direkt in der lizenzierten Anwendung konfiguriert, was Systemadministratoren der Anwender sehr begrüßen.

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