Die RL78-Produktfamilie kombiniert die Technologien der Produktlinien 78K (78K0 und 78K0R) sowie R8C mit einer diversen Peripheriefunktionen rund um den CPU-Kern RL78. Die neuen MCUs enthalten Funktionen zur Unterstützung eines internen Flash-Speichers mit Kapazitäten von 8 bis 64 KByte, unterstützen LIN und sind in Gehäusen mit 20 bis 64 Pins erhältlich. Mit einem Betriebsstrom von 70 µA/MHz (bei 32 MHz für den Basisbetrieb) senkte Renesas den Stromverbrauch dieser MCUs „auf den

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niedrigsten Wert der Branche“, während der Standby-Strom im Normalbetrieb 0,6 µA beträgt. Dabei erreichen die Mikrocontroller eine CPU-Leistung von 41,6 DMIPS bei 32 MHz – 60% mehr als bei ihren Vorgängern. Bausteine der Familie RL78/F12 führen Schreib-/Lösch-Operationen am Daten-Flash sowie A/D-Wandlungen bei einer Versorgungsspannung von 1,8 V durch und ermöglichen den Betrieb bei Umgebungstemperaturen bis 150 °C. Schutzfunktionen wie eine Flash-Daten-Fehlererkennung anhand einer CRC-Berechnungsfunktion für den Flash-Speicher, eine RAM-Paritätserkennung, eine Erkennung unzulässiger Speicherzugriffe, eine Schutzfunktion gegen unbeabsichtigtes Überschreiben von RAM- und SFR-Daten aufgrund einer irregulären Befehlen, eine A/D-Wandler-Selbsttest-Funktion sowie Diagnosefunktionen sind bereits implementiert. Renesas plant, ein Selbsttest-Programm zur Erkennung von CPU-Core-Fehlern bereitzustellen.