Erster Auftritt auf dem Distributortreffen im September, Weltpremiere auf der productronica 2011: Microline 6000.

Erster Auftritt auf dem Distributortreffen im September, Weltpremiere auf der productronica 2011: Microline 6000.LPKF

„Auf der productronica erreichen wir unsere Kunden und Partner. Deshalb stellen wir hier die Systeme vor, die neue Akzente bei der Laserbearbeitung setzen werden,“ kündigt Dr. Ingo Bretthauer, Vorstandsvorsitzender der LPKF Laser & Electronics AG an. Die productronica ist traditionell eine der wichtigsten Messen für den Garbsener Laserspezialisten.

Schnell zu Prototypenleiterplatten

Ein Fokus von LPKF liegt auf dem Inhouse-Rapid-PCB-Prototyping. Mit Systemen und Verfahren aus Garbsen lassen sich auch komplexe, mehrlagige Leiterplatten innerhalb eines einzigen Tages im eigenen Labor aufbauen, ohne dass vertrauliche Daten das Haus verlassen. In diesem Bereich stellt man den Protolaser U3 vor, der die Nachfolge des erfolgreichen Vorgängers antritt jetzt auch Schaltungslayouts direkt auf laminierten Materialien wie z. B. FR4 strukturiert.

Als UV-Lasersystem spielt er seine hohe Strahlqualität aus und kann Feinstleiter mit 100 µm Pitch, basierend auf 70 µm/30 µm Leiterbahnbreite/-abstand geometrisch einwandfrei strukturieren. Damit vereint dieses Laborsystem die Funktionen des Protolaser S und U und liefert noch feinere Bearbeitungsergebnisse.

Laser-Bearbeitung up to date

Die neue Generation der Laser-Bearbeitungssysteme Microline 6000 ist für das erste Quartal 2012 angekündigt. Hier fließen Erkenntnisse der Forschungs- und Entwicklungsgruppen und Rückmeldungen aus der Praxis in das Maschinenlayout ein.

Diese Änderungen betreffen zum Beispiel das Terminal und optimieren die Erreichbarkeit der einzelnen Komponenten. Für noch bessere Schneidergebnisse wurde das Vision-System komplett überarbeitet und eine neue flexible Beleuchtungseinheit integriert. Ein geänderter Aufbau der optischen Komponenten erhöht die Laserleistung auf dem Material und erlaubt gleichzeitig die Schneidkontrolle. Schließlich stellen die Garbsener ein Spiegelsystem vor, das jede Abweichung von der Ideallage automatisch ausgleicht.

Laser-Direktstrukturierung

Die dritte Neuerung betrifft die patentierte LDS-Technologie (Laser-Direktstrukturierung). Die im Frühjahr eingeführte Fusion3D 1000-Reihe erhält mit dem Fusion3D 1500 ein neues Mitglied. Dieses System kommt mit einem Linearhandling, das für die Strukturierung langer Bauteile optimiert ist.

So lassen sich auch große Antennen auf vorhandene Bauteile aufbringen. Diese Technologie wird aktuell bei Notebook- und Tablet-PCs nachgefragt und knüpft an die Erfolge bei Smartphone-Antennen an. Für den Einsatz in der Serienproduktion lässt sich dieses System mit einem Multiple-Head-Controller ausstatten. Dann übernehmen bis zu drei Bearbeitungsköpfe die Strukturierung und sorgen für kurze Zykluszeiten.