Agnetha Schuchardt überprüft neue Prozessroutinen der Protomaten-Steuerung.

Agnetha Schuchardt überprüft neue Prozessroutinen der Protomaten-Steuerung.LPKF

So lag der Konzernumsatz mit 91,1 Mio. Euro über der Guidance von 83 bis 86 Mio. Euro und 12 % über dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erreichte mit 17 % den oberen Rand der prognostizierten Spanne von 15 bis 17 %.

Vor dem Hintergrund der guten operativen Entwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 31. Mai 2012 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 40 Cent je Aktie vor.

LPKF hat 2011 in Personal, Forschung & Entwicklung, EDV und neue Räume investiert. Insgesamt 14,9 Mio. Euro (2010: 8,1 Mio. Euro) flossen in das Anlagevermögen. Die Mitarbeiterzahl legte im Berichtsjahr von 466 auf 602 zu. Damit und dank einer sehr soliden Bilanz- und Finanzstruktur ist das Unternehmen gut gerüstet, um seinen profitablen Wachstumskurs fortzusetzen.

„2011 stand im Zeichen des Aufbaus von Kapazitäten. Deshalb blieb das EBIT mit 15,2 Mio. Euro wie erwartet unter dem Vorjahreswert von 17,3 Mio. EUR. Dennoch haben wir eine EBIT-Marge erreicht, die zu den höchsten unserer Branche gehört. Mit einem Rekordauftragsbestand von 25,2 Mio. Euro blicken wir optimistisch in das Jahr 2012. Die Entscheidung, verstärkt in unsere Wachstumsbereiche zu investieren, trägt bereits jetzt Früchte“, so der Vorstandsvorsitzende von LPKF, Dr. Ingo Bretthauer.

Weiteres Wachstumspotenzial

Bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur erwartet der Vorstand für den LPKF-Konzern einen Umsatz zwischen 100 und 105 Mio. Eruo für 2012. Geplant ist ein Umsatzwachstum in allen Segmenten. Die EBIT-Marge sollte 2012 zwischen 15 und 17 % liegen. Chancen für eine deutlich stärkere Geschäftsentwicklung können sich aus Großaufträgen ergeben, die in dieser Planung nicht berücksichtigt wurden.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 rechnet der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von rund 10 % pro Jahr und weiterhin mit einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 %.