Da viele herkömmliche Hall-Effekt-Sensoren nur auf magnetische Flüsse senkrecht zum IC reagieren, kann es erforderlich sein, komplexe und daher große und teure kundenspezifische magnetische Aufbauten zu entwickeln, um die gewünschte Messung durchführen zu können. Die Verschluss- und Schaltsensoren von Melexis basieren auf der Triaxis-Magnettechnologie, die die Messung von lateral-magnetischen Flusskomponenten ermöglicht.

Melexis führt für magnetische Verschlüsse und Schalter die IMC-Technologie ein, die auch die seitliche Erfassung von Magnetfeldern erlaubt.

Melexis führt für magnetische Verschlüsse und Schalter die IMC-Technologie ein, die auch die seitliche Erfassung von Magnetfeldern erlaubt. Melexis

Mit Hilfe des IMC lässt sich die Radgeschwindigkeit bei Motorrädern einfach mit einem einzigen 2-Draht-Schaltersensor mit integriertem Kondensator (MLX92242 oder MLX92241) und einem herkömmlichen Magneten erfassen. Dieser Ansatz verwendet das laterale (seitliche) magnetische Feld und nicht die vorherige Methode (senkrechtes Magnetfeld), was die Entwicklung erheblich vereinfacht. Da bürstenlose Gleichstrommotoren (BLDC) immer häufiger zum Einsatz kommen, zum Beispiel für Gebläse, Kühlventilatoren und Pumpen, ist eine fortschrittlichere Ansteuerung erforderlich. Durch die Integration eines IMC in Bausteine wie dem MLX92211 steht ein SMD-Sensor zur Verfügung, der die Fertigung vereinfacht und den Platzbedarf verringert.

Mit Sensoren wie dem MLX92231, MLX92291, MLX92211, MLX92232 und MLX92292, die häufig in Automotive-Anwendungen wie Getriebe-Wählhebeln (Schaltung) und HMI-Schnittstellen zum Einsatz kommen, lässt sich mithilfe eines IMC der Magnet neben dem Sensor platzieren. Dies spart Platz ein und ermöglicht Anwendungen, bei denen bisher nicht genügend Platz für einen Magnetsensor vorhanden war.