Auf der internationalen Branchenmesse in Peking präsentieren sich vom 20. bis 22. Juni 2011 mehr als 1.000 Unternehmen der gesamten Batterie-Industrie. „China wird zu einem der wichtigsten Märkte für Elektromobilität aufsteigen“, sagt Dieter Manz, CEO des Unternehmens. „Hinzu kommt, dass sich die chinesische Regierung zum Ziel gesetzt hat, führender Anbieter dieser zukunftsweisenden Technologie zu werden. Deshalb möchten wir gerade hier Batterie-Hersteller von der Effizienz und dem Kostensenkungspotential unserer Fertigungslinien überzeugen.“

Am Stand C086 in Halle 11 informiert Manz über sein komplettes Leistungsspektrum in Sachen Li-Ion-Batteriefertigung: Dazu gehören Maschinen zur Herstellung der einzelnen Zellen (reel to cell) sowie Produktionslösungen für die Montage der Zellen zu fertigen Batterien (cell to pack). Bei beiden Fertigungsschritten profitiert Manz von seiner langjährigen Expertise in der Automation, der Laser-Prozesstechnik und der Messtechnik.

„Wir als Maschinenbauer bestimmen das Tempo hin zur wirtschaftlichen Großserienfertigung von Batterien im Wesentlichen mit. Das ist derzeit ein großes Thema – nicht nur für uns – denn davon hängt schließlich der Durchbruch der E-Mobilität ab“, erklärt Firmengründer Manz. Die erste Massenproduktion von Li-Ion-Batterien auf einer Fertigungslinie von Manz läuft bereits erfolgreich seit Anfang dieses Jahres.

Bereits 2009 hatte Manz begonnen, in Deutschland Know-how für Li-Ion-Batterien-Equipment aufzubauen. Ingenieure aus allen Geschäftsbereichen von Manz bringen ihr Wissen und ihre Expertise in das Entwicklungsteam ein. „Wir sind überzeugt davon, dass es uns als Hightech-Maschinenbauer gelingen wird, die Kosten der Batterieherstellung signifikant zu reduzieren. Wir leisten somit einen wesentlichen Beitrag, diese Technologie einem breiten Massenmarkt zugänglich zu machen“, zeigt sich Dieter Manz optimistisch.