Peter Altes (li.), Geschäftsführer des AIM-D, und Dr. Matthias Jöst (re.), Leiter des Omlox-Komitees bei der Profibus Nutzerorganisation, sehen einen großen Nutzen in der Harmonisierung der Industriestandards für die Identifikation und Ortung. Profibus Nutzerorganisation / AIM-D

Peter Altes (li.), Geschäftsführer des AIM-D, und Dr. Matthias Jöst (re.), Leiter des Omlox-Komitees bei der Profibus Nutzerorganisation, sehen einen großen Nutzen in der Harmonisierung der Industriestandards für die Identifikation und Ortung. (Bild: Profibus Nutzerorganisation / AIM-D)

Durch die Zusammenarbeit mit AIM-D, dem Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und mobile Datenkommunikation, werde der funkbasierte Ortungsstandard Omlox der Profibus Nutzerorganisation (PNO) vom dem Know-how im Bereich Identifikation profitieren, erklärte Dr. Matthias Jöst, Leiter des Omlox-Komitees bei der Profibus Nutzerorganisation. Dieses könne die PNO beziehungsweise das Omlox-Komitee dann „bei der Entwicklung zukünftiger Versionen des omlox-Standards berücksichtigen“. Bereits die heutigen Systeme in der Fertigung und Logistik seien von einer so großen Komplexität gekennzeichnet, dass diese „nur über einheitliche, standardisierte Schnittstellen und System-Beschreibungen gewartet und auf zukünftige Anforderungen vorbereitet werden können“, sagte Jöst weiter.

Wie das standardisierte Ortungssystem omlox die Lücke bei der Indoor-Lokalisierung schließt

Ohne Navigationssatelliten ist die heutige Welt kaum noch vorstellbar – sei es nun bei Ausflügen, Dienstreisen, einer Mountainbike-Tour oder der Ortung von Containern. Das Problem: Diese Systeme funktionieren nur im Freien. In Gebäuden sind solche Systeme nicht in der Lage, Objekte, Transportsysteme oder Menschen zu lokalisieren. Das Ortungssystem omlox schafft Abhilfe. Wie, das lesen Sie hier.

OPC UA als „spannende Schnittstelle zwischen Omlox und AIM“

Peter Altes, Geschäftsführer des AIM-D, sieht den Nutzen der Zusammenarbeit für seinen Verband in der Integration der Ultra-Wide-Band-Funkübertragungstechnik (UWB) in das Technologie-Spektrum des AIM-D. Dazu passt, dass die PNO bereits mit der UWB Alliance kooperiert. Omlox definiert den Einsatz von UWB für Industriezwecke als eine offene Ortungsinfrastruktur. Nach den Worten von Altes ergänzt UWB die bisher seitens AIM abgebildeten Technologien zur (Echtzeit-) Ortung „aufs Beste“. Zudem habe sich der AIM-D der Interoperabilität der AutoID-Systeme schon lange verschrieben, was man nicht zuletzt auch am Einsatz des OPC-UA-Standards festmachen könne. OPC UA stelle daher „eine weitere spannende Schnittstelle zwischen Omlox und AIM dar“, sagte Altes.

(dw)

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