Die bisherige AMK Arnold Müller wird zukünftig unter dem Namen AMKmotion firmieren.

Die bisherige AMK Arnold Müller wird zukünftig unter dem Namen AMKmotion firmieren. (Bild: Arburg)

AMK ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein enger Entwicklungspartner von Arburg für die elektrische Antriebstechnik. Aufgrund strategischer Veränderungswünsche des chinesischen Investors und Eigentümers Zhongding Holding Europe bot sich den Unternehmerfamilien Hehl und Keinath die Chance zur Übernahme.

Die bisherige AMK Arnold Müller wird zukünftig unter dem Namen AMKmotion firmieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen, und auch die Standorte Kirchheim/Teck und Weida in Deutschland sowie Gabrovo in Bulgarien werden weitergeführt. „Wir sind sehr überzeugt von dieser wichtigen Akquisition“, freut sich Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. „Damit unterstreichen wir die Bedeutung der elektrischen Spritzgießmaschinen, deren Anteil in unserem Portfolio seit Jahren kontinuierlich wächst und für die Zukunft noch sehr viel mehr Potenzial hat.“

Übernahme von AMK sichert Arburg Know-How und Einfluss

Die Arburg-Gesellschafter Juliane Hehl, Michael Hehl und Renate Keinath (v. l.)

Die Arburg-Gesellschafter Juliane Hehl, Michael Hehl und Renate Keinath (v. l.) haben durch die Übernahme von AMK in die Zukunft der elektrischen Spritzgießmaschinen investiert. Arburg

Eine Intention für die Übernahme der wichtigen AMK-Sparte ist, dass Arburg Zugriff auf das Know-how und Einfluss auf die zukünftige Entwicklungsarbeit hat. So kann die Antriebstechnik der elektrischen Allrounder zukunftsweisend, noch schneller und effizient weiterentwickelt werden.

Neben der Technologie und der langjährigen Partnerschaft spielte für die Arburg-Gesellschafter bei dem Kauf auch die solide Grundphilosophie des neuen Unternehmens eine Rolle. Die beiden Unternehmen verfügen traditionell über ähnliche Werte und stehen für langfristiges unternehmerisches Engagement mit Blick auf Stabilität und eine nachhaltige, Know-how-orientierte Strategie.

Entwicklungspartnerschaft von Arburg und AMK seit 1994

Die Entwicklungspartnerschaft mit Arburg im Motorenbereich besteht bereits seit 1994. Ein Meilenstein der Zusammenarbeit war die Markteinführung der ersten elektrischen Serienmaschinen, der Baureihe Alldrive, im Jahr 2001. Die Allrounder A sind seit dieser Zeit wesentlich mit AMK-Antriebskomponenten ausgestattet. Die AMK-Unternehmensgruppe mit Sitz in Kirchheim/Teck zählt international zu den Technologieführern in den Bereichen elektrische Antriebstechnik, Steuerungstechnik, industrielle Automatisierungstechnik und Automotive. Gegliedert ist die Gruppe in zwei Sparten. Das Produktportfolio des Bereichs „Drives & Automation“, der bislang zu AMK Arnold Müller gehörte, umfasst Motoren, zentrale und dezentrale Antriebslösungen sowie Steuerungen. Die Automotive-Sparte AMK Automotive fertigt beispielsweise Luftfederkompressoren, Luftfedersysteme und Lenkhilfeantriebe.

(ml)

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