AMS, Ibeo und ZF entwickeln gemeinsam ein Solid-State-Lidar für die Automobilbranche. Die Entwicklungsarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen sein.

AMS, Ibeo und ZF entwickeln gemeinsam ein Solid-State-Lidar für die Automobilbranche. Die Entwicklungsarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen sein. (Bild: AMS)

Zweck der Kooperation in Forschung und Entwicklung von AMS mit Ibeo Automotive Systems und ZF Friedrichshafen ist es, die Solid-State-Lidar-Technologie fürs autonome Fahren und für andere Automotive-Anwendungen voranzubringen. Lidar ist eine optische Sensortechnologie. Dabei ermittelt ein von Objekten in der Umgebung reflektierter Laserstrahl die Lage und Bewegungsrichtung dieser Objekte. Durch die Reichweite und Bildauflösung ergänzt Lidar die Fähigkeiten von Radar- und Kameralösungen. Die Datenfusion von Lidar, Radar und Kameras ist die Voraussetzung für SAE Level 5, also für das vollautonome Fahren.

In die Zusammenarbeit bringt AMS VCSEL-Arrays (Vertical Cavity Surface Emitting Laser) sowie Treiber ein. Vorteil von Solid-State-Lidar ist, dass die Systeme ohne mechanische Teile auskommen um die Richtung des Lichtstrahls zu steuern. Daraus resultiert eine höhere Zuverlässigkeit und verringerte Komplexität. Zusätzlich lassen sich so Größe, Gewicht und Kosten reduzieren.

(na)

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