Die Kooperation von Bosch und Microsoft soll zu einer Software-Plattform führen, die die Aktualisierung der Fahrzeug-Software und digitale Dienste vereinfacht. Daneben wollen beide Unternehmen auch die Entwicklungswerkzeuge für Fahrzeug-Software entscheidend verbessern. Robert Bosch

Die Kooperation von Bosch und Microsoft soll zu einer Software-Plattform führen, die die Aktualisierung der Fahrzeug-Software und digitale Dienste vereinfacht. Daneben wollen beide Unternehmen auch die Entwicklungswerkzeuge für Fahrzeug-Software entscheidend verbessern. (Bild: Robert Bosch)

| von Martin Large

Die künftige Software-Plattform von Microsoft und Bosch soll vor allem zwei Dinge ermöglichen: Entscheidende Verbesserungen der Software-Entwicklungswerkzeuge sollen es Autoherstellern und Zulieferern – auch über Unternehmensgrenzen hinweg – ermöglichen, ihre eigene Software-Entwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen, dabei jedoch weiterhin die hohen Sicherheitsanforderungen der Automobilindustrie einzuhalten. Zum Zweiten soll die Plattform Updates und Upgrades der Fahrzeug-Software über die Cloud auf die Steuergeräte und Fahrzeugrechner vereinfachen. Das werde auch dadurch möglich, indem die Software-Architekturen von Fahrzeugen und Cloud nun zueinander passen.

Azure-Cloud von Microsoft mit Software-Bausteinen von Bosch

Die Software-Plattform basiert auf der Azure-Cloud von Microsoft und beinhaltet Software-Bausteine von Bosch. Erste Fahrzeugprototypen sollen die neue Software-Plattform bis Ende 2021 nutzen können. Die Unternehmen wollen außerdem die vollintegrierte GitHub-Enterprise-Plattform von Microsoft nutzen. Es ist darüber hinaus geplant, wichtige Teile der neuen Software-Plattform als Open Source auf GitHub.com für Entwickler bereitzustellen.

“Mit einer umfassenden Softwareplattform vom Fahrzeug bis in die Cloud reduzieren wir die Komplexität sowohl in der Software-Entwicklung als auch der Systemintegration im Auto“, erklärte Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer von Robert Bosch. „Damit schaffen wir die Voraussetzung, dass die Drahtlos-Updates bei Fahrzeugen ebenso reibungslos und komfortabel funktionieren wie beim Smartphone.”

(dw)

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