CEO von Celus, Tobias Pohl

Der CEO von Celus, Tobias Pohl, baut die Plattform zur Automatisierung von Entwicklungsprozessen in der Elektronikindustrie gerade aus. (Bild: Celus)

Das Start-up Contunity, das sich kürzlich in Celus umbenannt hat, erhält 1,7 Millionen Euro Seed-Finanzierung für weiteres Wachstum. Das Unternehmen hat eine Plattform für die Automatisierung von Entwicklungsprozessen in der Elektronikindustrie entwickelt. Die Cloud-basierte Engineering-Plattform soll es dem Nutzer ermöglichen, anhand einer einfachen Funktionsbeschreibung in Form eines Blockdiagramms Elektronik zu entwickeln. Laut Celus würden sich auf Knopfdruck daraus Bauteillisten, Schaltpläne und Leiterplattenlayouts erstellen lassen.

Das Kapital aus der Investmentrunde fließt in die Weiterentwicklung der Plattform und in den Ausbau der Marketingaktivitäten. Bis Ende des Jahres will das Start-up seine Mitarbeiterzahl von derzeit zwölf Vollzeitkräften verdoppeln.

Dem Unternehmen zufolge seien bereits namhafte Mittelständler und DAX-Konzerne Kunden von Celus oder sie evaluierten die Engineering-Plattform. Laut Start-up könne der Nutzen schnell realisiert werden und die Lösung sei kompatibel zu vorhandenen CAE-Lösungen.

 

 

 

(gk)

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