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(Bild: Pricewaterhouse Coopers)

Die Innovationen der Automobilindustrie hat das CAM in diesem Jahr zum elften Mal analysiert. 19 Automobilkonzerne und 60 Herstellermarken nahmen an der Auswertung Teil. Als Innovationen gelten nur Neuerungen, die einen spürbaren zusätzlichen Kundennutzen bieten und bereits in Serie sind oder zumindest als Prototypen vorgestellt wurden. Insgesamt gingen 1495 Innovationen in die Bewertung ein: Ein neuer Rekord.

BMW wird für 7er-Modell mit Automotive Innovations Award 2016 ausgezeichnet (v.l.n.r.): Felix Kuhnert (PwC), Timo Resch (BMW), Barbara Hahlweg (Moderatorin), Prof. Dr. Stefan Bratzel (CAM). Pricewaterhouse Coopers

BMW wird für 7er-Modell mit Automotive Innovations Award 2016 ausgezeichnet (v.l.n.r.): Felix Kuhnert (PwC), Timo Resch (BMW), Barbara Hahlweg (Moderatorin), Prof. Dr. Stefan Bratzel (CAM). Pricewaterhouse Coopers

BMW gewinnt mit seinem 7er-Modell in diesem Jahr den Preis des Automotive Innovations Award 2016 für das „Innovationsstärkste Modell“ (48 Indexpunkte). Die 2015 erschienene Baureihe bringt es auf neun Weltneuheiten. Auf dem zweiten Platz der innovationsstärksten Modelle landet Tesla mit dem Model X (44) – unter anderem dank diverser teilautonomer Fahrfunktionen. Der Q7 von Audi kommt mit 38 Punkten auf Rang drei.

Was die schiere Menge an Innovationen betrifft, blieb der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken Audi und VW unerreicht. Der größte deutsche Autohersteller brachte innerhalb eines Jahres mehr als 300 Neuerungen hervor – was zu einer Punktzahl von 282 führte. Damit landet Volkswagen deutlich vor den Zweit- und Drittplatzierungen BMW (119) und Daimler (111). Mit Tesla schafft es in der Kategorie „Innovationsstärkster Konzern“ erstmals ein Nischenhersteller in die „Top Ten“.

Neben den Herstellern zeigen sich auch viele Zulieferfirmen stark innovativ; sie bringen es insgesamt auf 336 Neuerungen, die den Anforderungen der Fachjury genügten. Die Preise in den Kategorien „Konventionelle Antriebe“ und „Fahrerassistenzsysteme und Hochautomatisiertes Fahren“ gehen an Bosch – vor allem dank Innovationen zur Verbrauchsoptimierung sowie zum „Hacker-Schutz“.

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Aufgrund des neuen 8-Gang-Plug-In-Hybridgetriebes erringt ZF Friedrichshafen Platz eins bei den „Elektrischen Antrieben“ (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Bratzel (CAM), Barbara Hahlweg (Moderatorin), Michael Hankel (ZF) und Felix Kuhnert (PWC). Pricewaterhouse Coopers

Aufgrund des neuen 8-Gang-Plug-In-Hybridgetriebes erringt ZF Friedrichshafen Platz eins bei den „Elektrischen Antrieben“. Im Bereich „Chassis, Karosserie und Exterieur“ siegt BASF. Besonders die Innovationen bei nachwachsenden Rohstoffen begeisterten hier die Jury. Beim „Interieur“ setzt sich der französische Zulieferer Faurecia durch – nicht zuletzt wegen seines Active-Wellness-Sitzkonzepts.

In der Klasse „Interface und Konnektivität“ hat Continental mit 16 Innovationen die meisten Projekte generiert, wovon die Jury neun als besonders hochwertig einschätzte. Hervorgehoben wurde die Innovationskraft des Unternehmens im Bereich der V2X Kommunikation sowie bei der Entwicklung des Haptic Feedback Displays.

(jck)

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