Logistikzentrum von Distrilec und Nedis

Die Dätwyler Gruppe veräußert Distrilec und Nedis. Hier das gemeinsame Logistikzentrum. (Bild: Dätwyler Gruppe)

Die Dätwyler Gruppe verkauft die beiden Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis. Sie will sich künftig auf das aus ihrer Sicht wachstumsstarke Sealing-Geschäft auf globalen Märkten konzentrieren.

Dätwyler unterzeichnete mit der deutschen Aurelius einen Vertrag, der den Verkauf sämtlicher Gesellschaften der Tochterunternehmen Distrelec und Nedis vorsieht. Die Distributoren von elektronischen Komponenten mit ihren rund 850 Mitarbeitern haben 2018 einen Umsatz von rund 300 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet. Im ersten Quartal dieses Jahres soll der Vertrag vollzogen werden.

Aurelius ist Eigentümer mehrerer Distributionsunternehmen. Es sei ein aktiver Investor mit einem langfristigen Investmenthorizont, teilte Dätwyler mit.

Für einen möglichen Verkauf von Reichelt nimmt sich Dätwyler Zeit, zur Wertoptimierung weitere Optionen zu prüfen.

Der Verkauf von Distrelec und Nedis führt zu einem nicht-liquiditätswirksamen Verlust von 670 Millionen Schweizer Franken. Dieser Betrag setzt sich hauptsächlich aus Goodwill und aus der Realisierung der kumulierten Währungsumrechnungsdifferenzen der veräußerten ausländischen Gesellschaften zusammen.

 

 

(gk)

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