Daimler Truck und Volvo verfügen in dem jetzt gegründeten Gemeinschaftsunternehmen für Brennstoffzellen, Cellcentric, über jeweils 50 % Anteile. In allen anderen Geschäftsfeldern wie der Fahrzeugtechnologie oder der Fahrzeug-Integration von Brennstoffzellen bleiben die beiden LKW-Hersteller weiterhin Wettbewerber. Daimler Truck

Daimler Truck und Volvo verfügen in dem jetzt gegründeten Gemeinschaftsunternehmen für Brennstoffzellen, Cellcentric, über jeweils 50 % Anteile.





(Bild: Daimler Truck)

Die vorläufige Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures für die Entwicklung von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge unterzeichnetet Daimler Truck und die Volvo Group im April 2020. Konkreter wurde es im November 2020. Nun hat das Kind mit Cellcentric einen Namen. Daimler und Volvo wollen laut eigenen Angaben das Gemeinschaftsunternehmen als einen weltweit führenden Hersteller von Brennstoffzellen etablieren und damit zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Transport mit Wasserstoff als Treibstoff bis zum Jahr 2050 beitragen.

Cellcentric wird serienreife Brennstoffzellensysteme entwickeln, produzieren und vermarkten. Der Fokus liegt auf dem Einsatz in schweren Lkw, zusätzlich sollen die Systeme auch für andere Anwendungen angeboten werden. Ein zentrales Ziel der beiden Unternehmen ist der Beginn der Kundenerprobung von Brennstoffzellen-Lkw in etwa drei Jahren. Die Unternehmen planen den Beginn der Serienproduktion für die zweite Hälfte des Jahrzehnts. In allen anderen Geschäftsfeldern wie der Fahrzeugtechnologie oder der Fahrzeug-Integration von Brennstoffzellen bleiben die beiden LKW-Hersteller jedoch weiterhin Wettbewerber.

Woher kommt der ‚grüne Wasserstoff‘?

Brennstoffzellen sind natürlich nur dann eine nachhaltige Antriebstechnik, wenn der Brennstoff Wasserstoff ‚grün‘ ist, also aus ‚grünem Strom“ durch die Elektrolyse von Wasser hergestellt wurde. Wieviel ‚grünen Wasserstoff‘ gibt es überhaupt jetzt und Zukunft? Was würde 1 kg grüner Wasserstoff im Jahr 2030 etwa kosten? Eine aktuelle Analyse der Fachzeitschrift ‚CHEMIE TECHNIK‘ zeigt, was sich in Europa und weltweit in der Wasserstoff-Erzeugung bewegt und in Zukunft gedacht ist. Sie finden dort auch die derzeit 10 größten Anlagenbau-Projekte zur Herstellung von grünen Wasserstoff.

(dw)

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