Das Conrad Logistikzentrum in Wernberg.

Im Logistikzentrum in Wernberg koordiniert der Distributor Conrad seinen Warenverkehr mit dem Ziel, ein möglichst breites Produktspektrum anbieten zu können. (Bild: Conrad)

Im Frühjahr 2017 erweiterte Conrad Electronic sein Geschäftsmodell um einen eigenen Marketplace für Geschäftskunden in Deutschland und konnte dadurch unter anderem die eingesetzten skalierbaren Online-Techniken zur Bereitstellung seiner Marketplace-Webseite dafür nutzen, sein Produktportfolio kontinuierlich zu erweitern. Waren beim Launch des Conrad Marketplace rund 20 Händler mit ihren Produkten auf der B2B-Plattform vertreten, können Geschäftskunden mittlerweile zwischen über 100 Anbietern und 2 Millionen Artikeln auswählen. Bis Ende 2019 soll der Conrad Marketplace mehr als 10 Millionen Produkte anbieten –  und zwar mit dem Ziel einer weiteren Vergrößerung und Diversifikation des Angebotes.

Marketplace als One-Stop-Shop

Zu den Unternehmen, die ihr Sortiment teilweise oder vollständig auf der Marketplace-Webseite anbieten, zählen auch andere Distributoren. Auf diese Art ist sichergestellt, dass Kunden eine direkte Auswahl von Produkten haben und sich gemäß ihren Anforderungen entscheiden können. Als Besonderheit hat Conrad auf seinem Marketplace die „Elastic-Search“-Funktion integriert, welche eine Volltextsuche in Echtzeit ermöglicht. Ferner können Kunden in den Conrad-Webshops in Deutschland und Österreich eine weiterentwickelte Sprachsuche nutzen, die mit allen mobilen Android-Geräten und Google Chrome funktioniert.

Die übergreifende Marketplace-Strategie besteht darin, Lieferanten und Kunden in einem One-Stop-Shop zu vereinen. So müssen Ingenieure und Einkäufer beim Erstellen einer Stückliste in der Entwicklungs- und Prototypingphase eines neuen Projekts nicht mehr mehrere Distributor- oder OEM-Webseiten durchsuchen. Auch die Verwaltung von Kleinstrechnungen erübrigt sich. Alles in allem lassen sich durch die Nutzung eines Online-Marktplatzes nicht nur Zeit sondern auch damit verbundene Kosten einsparen.

An welche Zielgruppen sich der Marktplatz richtet und wie ein Mehrwert durch strategische Synergien entsteht, zeigt der Artikel auf der nächsten Seite.

Ein Marktplatz für alle

„Entscheidend für den Erfolg eines Online-Shops sind eine große Produktauswahl und ein schneller, nahtloser Bestellprozess mithilfe fortschrittlicher und innovativer webbasierter Technologien und Tools für Suche, Analyse, Vergleich, Auswahl und Bestellung,“ sagt Pietro Otto, Senior Director Marketplace bei Conrad Electronic SE.

„Entscheidend für den Erfolg eines Online-Shops sind eine große Produktauswahl und ein schneller nahtloser Bestellprozess mithilfe fortschrittlicher und innovativer webbasierter Technologien und Tools für Suche, Analyse, Vergleich, Auswahl und Bestellung“, sagt Pietro Otto, Senior Director Marketplace bei Conrad Electronic SE. Conrad

Eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg eines elektronischen Marktplatzes liegt darin, nicht nur neue Projekt- und MRO-Anforderungen großer OEMs zu erfüllen, sondern die Einkaufsplattform auch für mittelständische Unternehmen (KMUs), Start-ups und den Bildungssektor attraktiv zu gestalten. Hierbei handelt es sich um genau die Einrichtungen, die in den derzeit attraktiven Bereichen virtuelle und erweiterte Realität, Künstliche Intelligenz, IoT und IIoT, Smart Home, Smart Cities sowie in Projekten für den Übergang zu digitaler Technik mit Nachdruck arbeiten.

Ein Marktplatz wie Conrad Marketplace bietet Herstellern sowie Distributoren aktiver und passiver Bauelemente, von Test- und Messgeräten, von Entwicklungskits und von anderen Elektronik-Komponenten und -Systemen die Möglichkeit, Produkte über die Webseite anzubieten – sofern die Qualitätskriterien erfüllt sind. Um das Qualitätsversprechen für die Kunden halten zu können, ist es Conrad wichtig, dass die Anbieter ISO-9001-zertifiziert sind beziehungsweise bei fehlender Zertifizierung, eine Auditierung seitens des Conrad-Marketplace-Teams erfolgen kann.

Mehrwert durch Synergien

Conrad schafft mit dem Marketplace durch strategische Synergien einen zusätzlichen Mehrwert für bestehende und neue Lieferanten, um Vertriebskanäle optimal zu nutzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die seit kurzem bestehende Partnerschaft mit Uvex, einem Anbieter von Produkten zum Schutz des Menschen in Sport, Freizeit und Beruf, wodurch der B2B-Distributor seinen Kunden nun auch ein breites Sortiment im Bereich Arbeitsschutz anbieten kann.

Hohe Standards in Bezug auf Qualität, Verfügbarkeit sowie die Menge und Nutzung zusätzlicher Daten sind entscheidend, damit sich ein digitaler Marktplatz zu einem vertrauenswürdigen Onlineshop für die Beschaffung von Bauelementen, elektronischen Komponenten oder Ausrüstungsgegenständen entwickeln kann. Mit diesen Standards kann ein Marktplatz viele Kundenbedürfnisse auf einmal befriedigen und somit die Produktivität beispielsweise in Produktdesign, Wartung, Reparatur und Betrieb (MRO) sowie im Bildungsbereich (Education) unterstützen.

Pietro Otto

(Bild: Conrad)
Senior Director Marketplace bei Conrad Electronic SE

(aok)

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