Mann mit Datenbrille im Kundendienst für Maschinen

Eine erstaunlich hohe Zahl: 26 % der Smartphone-Nutzer glauben, dass ihre Mobiltelefone bis 2030 durch Datenbrillen ersetzt werden, hat eine repräsentative Bitkom-Umfrage herausgefunden. (Quelle: Wikimedia Commons / JustAnArtwork / Andrej Justus)

| von Dieter Wirth

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 789 Personen, die ein Smartphone verwenden. „Smartphones werden in den kommenden Jahren wichtig bleiben, aber immer stärker durch Datenbrillen ergänzt und zunehmend auch ersetzt werden“, erklärte Dr. Sebastian Klöß, Bereichsleiter für Consumer Technology bei Bitkom. Immer mehr Unternehmen arbeiten an Augmented-Reality-Brillen, die Informationen in das Sichtfeld projizieren. Die Nutzer könnten sich dann etwa Navigations-Hinweise, die Bewertung für ein Restaurant oder Informationen über ein Kunstwerk im Museum in die natürliche Umgebung einblenden lassen“, so Klöß. „Auch an smarten Kontaktlinsen, die Informationen direkt im Sichtfeld einblenden können, arbeiten Unternehmen bereits.“

Andere Geräte werden ebenfalls als Handy-Alternative an Bedeutung gewinnen: 40 % der Befragten rechnen mit mehr Konkurrenz durch Smartwatches, 38 % durch Sprachassistenten. 6 % der Teilnehmer glauben sogar, dass Smartphones bis 2030 durch Chips ersetzt werden, die in den menschlichen Körper implantiert werden. Dennoch gehen 89 % der Befragten davon aus, dass die Bedeutung des Smartphones bis 2030 weiter zunehmen wird. 73 % erwarten, dass die Geräte immer mehr Funktionen übernehmen.

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