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Die softwarebasierte, herstellerunabhängige Diagnoseschnittstelle ermöglicht den Zugriff auf die EtherCAT-Netzwerk-Diagnoseinformationen für Hardware und Software. (Bild: Redaktion IEE / Martin Large)

| von Martin Large

Ein EtherCAT-Feature ist die Fähigkeit, Fehler zu erkennen und zu lokalisieren. Dazu gehören Bitfehler ebenso wie lose Steckverbindungen. Die entsprechenden Fehlerzähler werden von allen EtherCAT-Slave-Geräten unterstützt. Darüber hinaus testen Diagnoseroutinen die Qualität der Kommunikation und helfen, interne Fehler bei Slave-Geräten, falsche Verkabelungsreihenfolgen, beschädigte Kabel oder EMV-Störungen zu erkennen.

Neues Vorstandsmitglied

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Martin Rostan, Executive Director der ETG, auf der SPS IPC Drives bei der Vorstellung von Dmitry Dzilno, dem neuen Mitglied im Vorstand. Redaktion IEE / Martin Large

Während der SPS IPC Drives 2018 wurde Dmitry A. Dzilno von Applied Materials von den anwesenden Vertretern von ETG-Mitgliedsfirmen in den Vorstand gewählt. Er folgt auf Erich Hutflesz, welcher seit 2005 im ETG-Vorstand aktiv war.

Die ETG hat die herstellerunabhängige Diagnoseschnittstelle so festgelegt, dass Diagnosewerkzeuge von Drittanbietern mit jeder Master-Implementierung arbeiten können. Es sind keine Hardware-Anpassungen notwendig, da EtherCAT-Master ebenso wie die Schnittstelle softwarebasiert sind. Die Schnittstelle ist mit geringem Speicherplatzbedarfs zu implementieren. Damit eignet sie sich auch für Embedded-Geräte mit begrenztem Speicher.

Diagnoseinformationen für Hardware und Software

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Die Diagnoseschnittstelle ermöglicht einen steuerungsunabhängigen Zugriff auf die EtherCAT-Diagnosedaten ETG

Die standardisierte Schnittstelle ermöglicht den Zugriff auf die EtherCAT-Netzwerk-Diagnoseinformationen für Hardware und Software. Durch die Informationen, die diese Schnittstelle zur Verfügung stellt, können Diagnosewerkzeuge oder HMIs die Netzwerktopologie-Informationen abrufen, diese mit der erwarteten Konfiguration vergleichen und Kommunikationsunterbrechungen und -Störungen erkennen.

Die Spezifikation ETG.1510 „Profile for Master Diagnosis Interface“ erweitert die Spezifikation „EtherCAT Master Classes“ und ergänzt das bereits in der Spezifikation „Modular Device Profile“ definierte EtherCAT-Master-Objektverzeichnis. Zudem nutzt der Zugangsmechanismus die bereits spezifizierte Mailbox-Gateway-Funktionalität.

Über 5000 Mitglieder

Zur SPS IPC Drives 2018 erreicht die ETG zudem zwei Meilensteine: Genau 15 Jahre ist es her, dass die ETG mit 33 Gründungsmitgliedern etabliert wurde. Zur Messe begrüßte die ETG mit der Witron Logistik + Informatik GmbH bereits ihr 5.000stes Mitglied. Allein im Jahr 2018 sind mehr als 500 Mitglieder beigetreten. Dabei spielt der internationale Markt eine tragende Rolle: Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind außerhalb Europas angesiedelt, wobei Asien die größte Wachstumsrate aufweist.

(ml)

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