Christopher Burghardt, Präsident von ChargeUp

„Wir werden unseren Verband und unseren Sektor weiter ausbauen und mit allen Interessenvertretern zusammenarbeiten, um Elektrofahrzeuge und die zugehörige Ladeinfrastruktur in den Mittelpunkt eines sauberen Verkehrs in der EU zu stellen", sagte Christopher Burghardt, der zum ersten Präsidenten von ChargeUp Europe nominiert ist. (Bild: Chargepoint)

| von Martin Large

ChargeUp Europe soll im Jahr 2021 zu einem formellen Industrieverband werden. Seit seiner Gründung im März 2020 ist das Bündnis von seinen drei Gründern – Allego, Chargepoint und EVBox Group – auf 11 Mitglieder angewachsen. Compleo und Last Mile Solutions sind die jüngsten Mitglieder zusammen mit der EVRoaming Foundation als erstem Wissenspartner von ChargeUp Europe.

In den kommenden Jahren will der Verband mit der Europäischen Kommission und anderen zusammenarbeiten, um eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beschleunigt aufzubauen. Dies entspricht auch dem Wunsch der Europäischen Kommission, wie die Europäische Kommissarin für Verkehr, Adina Valean, bei einer gemeinsamen Veranstaltung betonte. Der Industrieverband will dazu mit der Kommission einen harmonisierten EU-Markt für Ladeinfrastrukturen für Elektroautos aufbauen, der den Bedürfnissen der Fahrer von Elektrofahrzeugen entspricht und ein Ökosystem schaffen, das auf offenen Protokollen und Interoperabilität basiert, um unverhältnismäßig hohe Kosten für die Fahrer und die Industrie zu vermeiden. Christopher Burghardt bekräftigte: „Wir werden unseren Verband und unseren Sektor weiter ausbauen und mit allen Interessenvertretern zusammenarbeiten, um Elektrofahrzeuge und die zugehörige Ladeinfrastruktur in den Mittelpunkt eines sauberen Verkehrs in der EU zu stellen“.

(dw)

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