Gemeinsames Ergebnis der Partnerschaft zwischen Heidelberg und Fujifilm: das Inkjet-System im B1-Format 'Heidelberg Primefire 106' für die industrielle Produktion digitaler Druckerzeugnisse.

Gemeinsames Ergebnis der Partnerschaft zwischen Heidelberg und Fujifilm: das Inkjet-System im B1-Format 'Heidelberg Primefire 106' für die industrielle Produktion digitaler Druckerzeugnisse. (Bild: Heidelberger Druckmaschinen)

Das neue Design der Druckeinheit beruht auf der Druckkopftechnologie Samba MEMS von Fujifilm Dimatix Inc. Die wasserbasierte Pigment-Tinte von Fujifilm mit Rapic-Technologie für hochauflösende Bildqualität erfüllt die Sicherheitsanforderung der Lebensmittelverpackungsindustrie. Ziel ist dabei ein Druckergebnis, das sich auf Augenhöhe mit dem Offsetverfahren befindet und Vorteile hinsichtlich Konsistenz und Zuverlässigkeit bringt. Die Maschinensteuerung erfolgt über das neue Heidelberg Prinect Digital Frontend (DFE).

Druckereien sollen durch das Maschinendesign die Möglichkeit erhalten, neue Geschäftsmodelle und Anwendungen anzubieten, vor allem in Bezug auf individuelle Kundenanforderungen, variablen Datendruck und zielgruppengenaue Marketingkampagnen. Die von Fujifilm neu entwickelten 7-Farben-Tinten (CMYK, Orange, Grün und Violett) in Verbindung mit den Lacken von Heidelberg sollen die Bandbreite an Digitaldruckanwendungen durch das erweiterte Farbspektrum und vielfältige Substrate verbreitern.

Sowohl Fujifilm als auch Heidelberg planen die Vermarktung und den Vertrieb des neuen Systems. Der Vertriebsstart soll Ende 2017 erfolgen, die erste Feldtestmaschineninstallation ist im Nachgang zur Drupa vorgesehen.

(mns)

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