Die neue Generation von Infotainment-Systemen wird die bisherigen Infotainmentsysteme mit Smartphone-ähnlichen, offenen Plattformen kombinieren, als ein System-on-Chip mithilfe des Hypervisor-Ansatzes.

Die neue Generation von Infotainment-Systemen soll bisherige Infotainmentsysteme mit Smartphone-ähnlichen, offenen Plattformen kombinieren. (Bild: Joynext)

| von Martin Large

Die neue Generation von IVI-Systemen soll ein Infotainment-System wie bisher umfassen und zusätzlich eine weitere Smartphone-ähnliche, offene Plattform, auf die die Autobesitzer Apps aus dem App-Store herunterladen können. Beide Subsysteme laufen nebeneinander auf einem einzigen System-on-Chip. Dazu hat Joynext (früher Preh Car Connect, seit 2016 Teil der chinesischen Joyson Electronics-Gruppe) beide Subsysteme auf dem COQOS-Hypervisor-SDK von Opensynergy aus Berlin integriert. Dieser Hypervisor-Ansatz ermöglicht die Einbindung von Android oder AliOS.

Das Design von Joynext sieht vor, dass durch den COQOS-Hypervisor-SDK das Infotainmentsystem und die Plattform für individuelle App-Downloads auf einem einzigen System-on-Chip (SoC) zusammen ausgeführt werden. Wegen seines minimalistischen Architekturansatzes benötigt der COQOS-Hypervisor für die zusätzlichen Ressourcen (wie RAM, CPU, Flash) zur Nutzung des neuen Betriebssystems keinen signifikanten Overhead. Das bestehende Infotainment-System behält trotz der hinzugefügten virtuellen Maschine seine Leistungsfähigkeit, weil es weiterhin native Treiber verwendet (Pass-Through).

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