Die Geschäftsführer der Kübler Group (v.l.n.r.): Lothar W. Kübler, Martin Huth und Gebhard F. Kübler. Kübler Group

Die Geschäftsführer der Kübler Group (v.l.n.r.): Lothar W. Kübler, Martin Huth und Gebhard F. Kübler. (Bild: Kübler Group)

„Das zeigt deutlich, dass wir bislang ordentlich durch die Corona Krise gekommen sind“, sagte der Geschäftsführer der Kübler Group, Lothar Kübler, „obwohl es ist natürlich eine erhebliche Abweichung zum ursprünglichen Plan ist“. Die Tochtergesellschaften in China und Indien als auch einige größere OEM-Kunden lieferten Wachstum, während das Geschäft in Deutschland und in einigen europäischen Ländern rückläufig war. In USA konnte ein leichter Zuwachs erzielt werden.

Im Geschäftsbereich ‚Drehgeber und lineare Mess-Systeme‘ erzielte Kübler annähernd denselben Umsatz wie im Vorjahr. Für Umsatzsteigerungen sorgten dort vor allem neue Produkte: So zum Beispiel smarte Lagerlos-Magnetdrehgeber zum Einbau in Motoren und Generatoren, Safety Drehgeber oder das Aufzugs-Positioniersystem ‚Ants LES‘. Auch der 24-Stunden-Lieferservice aus mehr als einer Million Drehgeber-Varianten wurde 2020 kundenseitig stark angenommen. Der kleinere Geschäftsbereich ‚Zähl- und Prozesstechnik‘ hingegen fiel deutlich zurück. Ein zweistelliges Wachstum verzeichnete Kübler im Geschäftsbereich Schleifringe. Die Ethernet-Schleifringe der Baureihe SR 120 waren sehr gefragt, weil damit Industrie-4.0-Konzepte im Maschinenbau unterstützt werden.

3 Gründe für den moderaten Umsatzrückgang

Das Unternehmen führt den moderaten Umsatzrückgang auf drei Ursachen zurück. Es sei zunächst gelungen, die Lieferfähigkeit zu stärken. Zweitens liege das Kerngeschäft in Branchen, die weniger stark von der Krise getroffen wurden, zum Beispiel Aufzüge, Windkraft, Antriebstechnik oder die Verpackungsindustrie. Drittens spüre man den Schub der neuen Produkte, die das Unternehmen in den letzten Jahren entwickelte.

Das laufende Geschäftsjahr sieht das Familienunternehmen aus Villingen-Schwenningen positiv: Es rechnet mit einem knapp zweistelligen Wachstum. Weitere Investitionen sind geplant. Bereits neu entstanden ist eine eigene Vertriebsgesellschaft in Malaysia. Hinsichtlich der Kosten plant die Unternehmensgruppe „auf Sicht“, um sich auf veränderte Bedingungen in der Corona Krise schnell einstellen zu können.

(dw)

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