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Erneut belegt die Motek die ungeraden Hallen der Landesmesse Stuttgart 1 bis 9 vom 10. bis 13. Oktober 2011. Der Veranstalter P.E. Schall gibt die Brutto-Ausstellungsfläche mit 60.000 m2 an, auf denen sich Aussteller tummeln werden. Im Juni 2011 lag die Zahl der Standbesitzer bei rund 800. 100 mehr sollten noch im Laufe der letzten Monate vor der Messe dazukommen.

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Messe wie immer auf ihre Themenparks. Zu nennen wären hier die Themenparks ‚Mechatronik‘ sowie ‚Bildung+Forschung‘. Im Themenpark ‚Mechatronik‘ stellen kleine und mittelständische Unternehmen kreative mechatronische Lösungsansätze vor. Im Themenpark „Bildung + Forschung‘ präsentieren sich Aus- und Weiterbildungsanbieter. Ein Schwerpunkt werden Angebote und Produkte sein, mit denen Schüler für Technik und Forschung begeistert werden sollen. Daneben können sich die Messebesucher über die neuesten Angebote von Hochschulen und Bildungsanbietern informieren. Außerdem gibt es noch den neuen Themenpark ‚Microsys‘ für die Mikrosystem- und Nanotechnik in der Entwicklung, Produktion und Anwendung sowie den Applicationparc ‚Vision‘, der Lösungen für die Bildverarbeitung und Automatisierung im Kleinformat präsentiert. Das ‚Medical Technology Network‘ wendet sich an Medizintechnik-Interessierte.

Messe im Detail

Motek 2011
Veranstaltungsort:
Landesmesse Stuttgart

Adresse fürs Navi:
Messepiazza
70629 Stuttgart

Termin:
10. bis 13. Oktober 2011

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr

Eintrittskarten:
Tageskarte 25 Euro
Zwei-Tageskarte 40 Euro
Ermäßigte Tageskarte 15 Euro

Neuentwicklungen fördern

Zum zweiten Mal dabei ist die ‚Arena of Innovation‘. In einem eigens eingerichteten Zentrum entwickeln kreative Teams aus Ingenieuren, Fachleuten, Studenten, Fachkundigen im Ruhestand und Freizeittüftlern im Vorfeld ausgewählte Ideen aus den Bereichen Mechatronik, Elektromobilität und Umwelttechnik vor Ort auf der Messe zu marktfähigen Ergebnissen. Besucher der Motek haben an allen vier Messetagen die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess live zu erleben. Über den gesamten Prozess hinweg bieten Informationsstände von Kooperationspartnern rund um den Themenpark Unterstützung für alle Fragestellungen – angefangen von der technischen Zeichnung über Machbarkeitsstudien bis hin zur Kostenkalkulation. Vertreter verschiedener Dienstleistungsbranchen recherchieren, prüfen und simulieren die Lösungsansätze realitätsnah. Auch Standortfragen können mit Kooperationspartnern wie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart vor Ort diskutiert und an weiterführende Themennetzwerke vermittelt werden. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, sich selbst mit Ideen und Anregungen einzubringen oder sich bei den Kooperationspartnern vor Ort über die Realisierung eigener Ideen zu informieren.

Im letzten Jahr übertrafen die Entwicklerteams die Erwartungen: Für eine elektronische Türöffnungshilfe für Rollstuhlfahrer wurden zwei Konzepte vorgelegt, die auf der Messe bereits Konstruktionsreife erlangt hatten. Für ein GPS-System zum Auffinden persönlicher Gegenstände waren bereits griffige Konzepte entstanden.

Fachvorträge und Praxisbeispiele

Praktisch geht es auch beim Rahmenprogramm des Kompetenznetzwerks Mechatronik BW und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart zu. Am Montag informiert ein ‚Business Brunch‘ über Trends und Wachstumsmärkte der Produktionstechnik. Um 9:30 Uhr eröffnet ihn Prof. Dr. Alexander Verl, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) an der Universität Stuttgart, mit der Einführung ‚Trends der Produktionsautomatisierung‘. Darauf folgt der Fachvortrag ‚Wachstumsmarkt Cleantech‘ von Markus Rochowicz, Gruppenleiter der Abteilung Reinst- und Mikroproduktion am Fraunhofer IPA. Sein Vortrag dreht sich um die Frage, was die Entwicklung zu höherer Reinheit zukünftig für die Hersteller von Fertigungsanlagen, Montagetechnik und Automatisierungslösungen bedeutet. Denn die Anforderungen der einzelnen Industriebranchen und spezifischen Produktsparten können von der Beherrschung der Partikelemission bis zu Aspekten der Biokompatibilität stark variieren. Der Vortrag gibt Einblick in Entwicklungen im sauberkeitsgerechten Anlagendesign, bei der Werkstoffauswahl, zur Planung reiner Fertigungsbereiche und zeigt beispielhaft technologische Lösungsansätze.

Dienstag um 14:30 Uhr geht es weiter mit dem Workshop ‚Green Automation‘. Die Veranstaltung informiert über neue Geschäftsfelder im Bereich der Umwelttechnik. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie Unternehmen von diesem Wachstum profitieren können. Dr. Jürgen Dispan, Projektleiter beim IMU Institut Stuttgart, startet mit seinem Fachvortrag ‚Green Technologies und energieeffiziente Automation: Neue Leitmärkte für den Maschinenbau?‘. Der Vortrag basiert auf der Studie ‚Greentech im Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württembergs‘, die Anfang 2011 erschienen ist. Das Praxisbeispiel steuert Volker Schiek, geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes im Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, bei. Sein Vortrag trägt den Titel ‚Energieeffizienz in der Produktion‘. Im Anschluss stellt Schiek die Ergebnisse eines aktuellen Projekts zur Verbesserung der Energieeffizienz in Produktionslinien vor.

Melanie Feldmann

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: Redakteurin IEE

(mf)

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