Der nur wenige Millimeter dünne Aufbau der Flatlight-Leuchtentechnik bietet einen größeren Gestaltungsfreiraum als bisher. Hella

Der nur wenige Millimeter dünne Aufbau der Flatlight-Leuchtentechnik bietet einen größeren Gestaltungsfreiraum als bisher. (Bild: Hella)

Bei der sogenannten Flatlight-µMX-Technologie des Automobilzulieferers Hella sind die optischen Linsen kleiner als ein Salzkorn. Die nur wenige Mikrometer großen Optiken nutzen die Beugungsfähigkeit des Lichts. Neben den technischen Vorteilen – wenig Bauraum und Energieeffizienz – ermöglicht die Flatlight-Technologie neue Gestaltungsmöglichkeiten: „Vor allem Heckleuchten kommt hier eine besondere Bedeutung zu, um die Fahrzeugkontur in Szene zu setzen“, erklärte Dr. Frank Huber, der als Geschäftsführer bei Hella für den Lichtbereich verantwortlich ist. Das werde „die Lichtsignaturen, wie wir sie bislang kannten, grundlegend verändern“, sagte Huber. Das Unternehmen will die Flatlight-Technologie innerhalb der nächsten drei Jahre auf den Markt zu bringen. Die ersten Varianten dieser Leuchten sind bereits für die Serienproduktion freigegeben.

Das sind die Vorteile der Flatlight-Technik

Mit der FlatLight-Technik lassen sich beispielsweise Blink-, Brems- und Schlusslicht in nur einem Optikelement umsetzen - hier als Blinklicht. Hella

Mit der FlatLight-Technik lassen sich beispielsweise Blink-, Brems- und Schlusslicht in nur einem Optikelement umsetzen - hier als Blinklicht. Hella

Ein wesentlicher Vorteil der Flatlight-Technik ist der geringe Energieverbrauch im Vergleich zu anderen. So wird lediglich 1 W benötigt, um sämtliche Schlusslicht-Funktionalitäten abzubilden. Blink-, Brems- und Schlusslicht lassen sich in nur einem Optikelement umsetzen. Bislang waren hierfür einzelne Kammern nötig. Darüber hinaus sind auch mehrfarbige Kombinationen, wie sie für Schlusslicht/Blinklicht oder Tagfahrlicht/Blinklicht benötigt werden, in nur einem Element möglich. Hinzu kommt, dass die Form der einzelnen Optikelemente frei gestaltbar ist. „Komplexe Willkommens- und Verabschiedungsszenarien“ (so heißt es in der Pressemitteilung von Hella) lassen sich über die Software-Schnittstelle nicht nur gestalten, sondern auch direkt umsetzen. Zudem lassen sich Schriften, Logos und andere Grafiken hinzufügen.

Der nur wenige Millimeter dünne Aufbau der Flatlight-Technik bietet nicht nur im Hinblick auf das Design einen größeren Gestaltungsfreiraum. Die Umsetzung mit Mikrooptiken (FlatLight µMX) ist nur eine Möglichkeit, die Heckleuchte aufzubauen. Hella verfügt auch über andere Technologien, wie zum Beispiel Nanopartikel, um Fahrzeugleuchten aufzubauen. Diese ermöglichen beispielsweise dreidimensional gekrümmte Optikelemente, die einer Fahrzeugkontur noch besser folgen können und damit unter anderem auch zu einer Bauraumreduzierung und Gewichtseinsparung führen.

(dw)

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