Der Perseverance-Rover und der Mars-Helikopter Ingenuity - beide zusammen besitzen 16 Motoren von Maxon Motor. NASA/JPL-Caltech

Der Perseverance-Rover und der Mars-Helikopter Ingenuity - beide zusammen besitzen 16 Motoren von Maxon Motor. (Bild: NASA/JPL-Caltech)

Falls alles nach Plan läuft, landet der Mars-Rover im Jezero-Krater, der einst mit Wasser gefüllt war, und macht sich dort auf die Suche nach Spuren von früherem Leben. Dazu soll er unter anderem bis zu 30 Bodenproben entnehmen, einzeln in Behälter füllen, versiegeln und schließlich deponieren. Bei einer späteren Mission, bei der Maxon Motor ebenfalls involviert ist, werden die Proben eingesammelt und zur Erde zurück gebracht. In dem Mars-Rover bewegen die Elektroantriebe des schweizerischen Herstellers unter anderem den Roboterarm, der die Proben von Station zu Station navigiert. Zudem kommen die Motoren bei der Versiegelung der Behälter und deren Platzierung zum Einsatz. Die Antriebe beruhen auf Standard-Produkten des Herstellers: 9 bürstenlose DC-Motoren der Baureihe EC 32 flat und einer aus der Baureihe EC 20 flat in Kombination mit einem Planetengetriebe GP 22 UP. In enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Jet Propulsion Laboratory, das den Rover für die NASA baut, wurden die Antriebe über mehrere Jahre modifiziert und ausführlich getestet.

Höchste Anforderung an die Antriebstechnik: die Drohne Ingenuity

Der Roboterarm führt die Bodenproben zur Volumen- und Bildprüfung, dann zur Versiegelungsstation und schliesslich ins Zwischenlager – alles autonom. NASA/JPL-Caltech

Der Roboterarm führt die Bodenproben zur Volumen- und Bildprüfung, dann zur Versiegelungsstation und schliesslich ins Zwischenlager – alles autonom.

NASA/JPL-Caltech

An der Unterseite des Rovers befestigt ist die Helikopter-Drohne Ingenuity. Sie soll die allerersten Flüge auf dem Mars machen – eine echte Herausforderung: Die Atmosphäre ist dort in etwa so dünn wie in 30 km Höhe auf der Erde. Die solarbetriebene Drohne wiegt 1,8 kg. Sechs bürstenbehaftete DCX-Motoren von Maxon Motor mit einem Durchmesser von 10 mm steuern die Neigung der Rotorblätter und somit die Flugrichtung. Die Antriebe besitzen eine hohe Energieeffizienz, sind dynamisch und sehr leicht. Die NASA will mit diesem Experiment das Konzept für künftige Drohnenflüge testen.

(dw)

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