Gebäude von Osram

Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen, das Übernahmeangebot von AMS anzunehmen. (Bild: Osram)

Der Vorstand und mehrheitlich auch der Aufsichtsrat von Osram empfehlen den Aktionären, das öffentliche Übernahmeangebot von AMS über 38,50 Euro je Aktie anzunehmen.

Die Gremien sehen die verfolgte Strategie des Sensorherstellers AMS aus Premstetten „in vielen Teilen als erfolgversprechend“ an, insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung der Geschäftseinheit Opto Semiconductors: Durch einen Zusammenschluss könne diese unter anderem bei der „Entwicklung innovativer Sensorik- und Photonik-Lösungen und durch die Nutzung der etablierten Kundenzugänge profitieren“.

Wie Osram Opto Semiconductors gerade neu ausgerichtet wird, können Sie hier lesen.

Ungeachtet der finanziellen Attraktivität des Angebots gibt es im Vorstand und Aufsichtsrat weiterhin Bedenken in Bezug auf eine Übernahme durch AMS. So würden beide Gremien für die Transformation von Osram von einem vertikal integrierten Lichtexperten zu einem High-Tech-Photonik-Player eine private Eigentümerstruktur bevorzugen. Einige Fragen mit Blick auf die Ausrichtung des Geschäfts, die globale Standortstrategie, das Synergiepotenzial und das Integrationskonzept müssten noch weiter abgestimmt werden. Nach Ansicht vor Vorstand und Aufsichtsrat ist es entscheidend, dass ein qualifiziertes und motiviertes Integrationsteam von Mitarbeitern von AMS und Osram ein professionelles Konzept erstellt und in einem stringent gemanagten Projekt umsetzt.

(gk)

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