Phasenrausch-Analysator von Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz und Epson haben ein Verfahren zur Unterdrückung des Stromversorgungsrauschens entwickelt. (Bild: Rohde & Schwarz)

| von Gunnar Knuepffer

Epson und Rohde & Schwarz entwickeln ein Verfahren, das das Stromversorgungsrauschen in Oszillatoren misst.

Jitter wirkt sich negativ auf die Bitfehlerrate in einem digitalen Kommunikationssystem aus. Komponentenhersteller messen den Jitter eines Oszillators in der Regel nur unter idealen Bedingungen für die Produktspezifikationen. Bei der Anwendung in realen Systemen ist der Jitter oft höher als der in spezifizierten Komponenten, was auf Rauschquellen wie zum Beispiel Stromversorgungsrauschen zurückzuführen ist. Das Fehlen von Spezifikationen in Bezug auf externe Quellen macht es schwierig, den besten Oszillator aus einem Datenblatt auszuwählen. Das Konzept von Epson und Rohde & Schwarz schlägt nun Messtechniken vor, um den Beitrag des Stromversorgungsrauschens zum Jitter unter Verwendung allgemein verfügbarer Test- und Messgeräte zu quantifizieren.

Die Unternehmen werden das Verfahren und die Daten des rauscharmen Quarzoszillators SG3225EEN von Epson, die mit dem Phasenrauschanalysator R&S FSWP von Rohde & Schwarz gemessen wurden, auf der Design Con 2020 vorstellen.

 

(gk)

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