| von Redaktion

Der durch Produktpiraterie entstandene weltweite Schaden wird in einer aktuellen OECD-Studie vom November 2009 auf rund 250 Mrd. US-Dollar geschätzt. Berücksichtigt man auch immaterielle Güter und die wirtschaftlichen Folgen für Verbraucher und Gesellschaft, werden noch höhere Beträge erreicht: Auf 750 Mrd. US-Dollar beziffert die ICC (International Chamber of Commerce) diesen Schaden. Auch in Deutschland sind laut einer VDMA-Umfrage aus dem Jahr 2008 bereits zwei Drittel der über 3000 Mitgliedsunternehmen von Produktpiraterie betroffen. Dies ist der Grund für den VDMA und seine Mitgliedsunternehmen, die Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz (AG Protect) zu gründen. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden zunächst die Aufklärung betroffener industrieller Branchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau und Automation, die transparente Darstellung der von den Mitgliedern angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie die Interessensvertretung hinsichtlich Forschung und Normung sein. Die AG Protect soll Anfang 2010 ihren operativen Betrieb aufnehmen und bereits auf der Hannover Messe 2010 mit verschiedenen Aktivitäten präsent sein.

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