„Mit der Soft-SPS und seiner Firewall, mausert sich das OPC-UA-Gateway zum Edge-Device für die Cloud- und Datenanbindung.` Axel Hulsch, IBH Softec IBH Softec

(Bild: IBH Softec)

Screenshot_2020-07-14 IBH Link IoT

Mit dem IBH Link IoT lassen sich die verschiedensten Maschinensteuerungen remote in Betrieb nehmen und in IoT-Infrastrukturen einbinden. IBHsoftec

Erstes Ergebnis der Kooperation zwischen TeamViewer, Anbieter von sicheren Remote-Konnektivitätslösungen aus dem Schwäbischen, und dem für seine S5/S7-kompatiblen Steuerungen bekannten IBH Softec ist eine Steuereinheit mit vorinstalliertem TeamViewer-Agenten. Das SPS-Modul IBH Link UA bietet durch die vorinstallierte Software die Möglichkeit, direkt nach der Verbindung mit einem Ethernet-Netzwerk einen Fernzugriff zu starten – auch bereits für die Einrichtung des Moduls. Der Charme dieser Lösung: Die Module können an den Einsatzort geliefert werden und auch ohne spezialisierten Techniker vor Ort in Betrieb genommen werden. Somit bietet das Modul nicht nur eine einfache Fernwartung und Problemlösung, sondern auch eine bis dahin einzigartige Möglichkeit zur Ferninstallation der Steuerungen.

Die IBH Link UA Module können mit Siemens-Steuerungen, wie Simatic S5, S7-200, S7-300, S7-400, S7-1200, S7-1500, Logo! und Sinumerik-CNC 840D und 840D sl kommunizieren. Außerdem werden auch Steuerungen und Devices mit Modbus, Rockwell-Steuerungen (Controllogix und Compactlogix) sowie von Mitsubishi (Melsec IQR, FX5, QnA und L Serie) und Mitsubishi- Roboter unterstützt. Die TeamViewer Software wird dabei direkt auf der SPS-Steuereinheit ausgeführt und kann damit jede verbundene Maschine ansteuern und auslesen, unabhängig der darauf verwendeten Software.

Upgrade für bereits installierte Module verfügbar

Bestehende, im Feld installierte Module von IHB Softec lassen sich nachträglich durch ein Update ebenfalls mit dem TeamViewer-Agenten ausstatten. Durch die einfache Installation der SPS-Einheiten können nicht nur neue Maschinen, sondern auch Brownfield-Anlagen zuverlässig fit für das IoT-Zeitalter gemacht werden. Von den Modulen sind bereits heute mehrere Tausend im Einsatz, die wir auch nachträglich mittels Update mit der TeamViewer Lösung ausrüsten können“, betont Axel Hulsch, CTO von IBH Softec. Alle Module mit vorinstalliertem TeamViewer beinhalten zudem eine einjährige TeamViewer IoT Lizenz.„Mit der Kooperation eröffnen wir unseren Kunden die Steuerung und Einrichtung komplexer Industriemaschinen, wie sie es zuvor nur von Computern gewohnt waren.

Gemeinsam mit dem Plug&Play-Ansatz entspricht diese Lösung exakt unserem Verständnis für schnell einsatzbereite und kosteneffektive TeamViewer IoT-Anwendungen“, ergänzt Lukas Baur, VP IoT von TeamViewer.

(sk)

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