Die Papierluftpolster werden automatisch an den Pick-Platz geblasen.

Die Papierluftpolster werden automatisch an den Pick-Platz geblasen. Das Papier ist zwar teuerer als Kunststoff, schont aber die Umwelt. (Bild: Wago)

Die aus 100 % Recyclingpapier hergestellten Luftkissen enthalten eine dünne, kompostierbare Siegelschicht, die das Recycling nicht negativ beeinflusst. Damit lässt sich das ‚AirWave-PaperWave‘-Bio-Papierluftpolster zu im Altpapier recyceln oder mit kompostierbaren Materialien entsorgen. Das Material löst sich im Wasser, sollte das Produkt ungeplant im Ozean landen. Dadurch spart Wago laut eigenen Angaben rund 9 Tonnen Wegwerfmaterial aus Kunststoff pro Jahr.

Verpackungsmaterial für 6000 Pakete – pro Tag

„Wir versenden aus unserem Zentrallager in Sondershausen rund 5000 bis 6000 Pakete pro Tag“, erklärt Diana Wilhelm, Head of Corporate Logistics, „bei solchen Mengen ist es umso wichtiger, Verpackungsmaterial einzusparen. Das beginnt bei einer vollautomatischen Ermittlung der richtigen Paketgröße. So benötigen wir bei unserer großen Produktpalette möglichst wenig Füllmaterial.“ Die Umstellung auf Papier sei da der konsequente nächste Schritt gewesen.

„Mit den Papierluftpolstern haben wir eine Möglichkeit gefunden, die sich noch besser verarbeiten lässt als der bisherige Kunststoff“, freut sich Gerrit Kranholdt, Leiter Global Distribution Center in Sondershausen, der das Projekt verantwortet. Bei allen Vorteilen gibt es aber auch einen Nachteil: die Kosten. Die neuen Papierluftpolster sind rund 30 % teurer als der Kunststoff-Vorgänger, wie die Pressestelle auf Nachfrage erklärte. An Kunden würde dieser Preisunterschied jedoch nicht weitergegeben werden.

 

(ml)

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