Elektronik Entwickler Karriere Studium Interview; "Selbstverständlich gehört zu einem guten Marketing Manager Kreativität, Kommunikation, Organisationstalent und Innovationsfähigkeit – gepaart mit Professionalismus und Bereitschaft für die Extra-Meile. Dazu die Neugier, ständig dazuzulernen und Dinge auch mal anders anzupacken oder es zumindest auszuprobieren," erklärt Peter Kasenbacher, Territory Marketing Manager bei Keysight, die Anforderungen des Job.

"Selbstverständlich gehört zu einem guten Marketing Manager Kreativität, Kommunikation, Organisationstalent und Innovationsfähigkeit – gepaart mit Professionalismus und Bereitschaft für die Extra-Meile. Dazu die Neugier, ständig dazuzulernen und Dinge auch mal anders anzupacken oder es zumindest auszuprobieren," erklärt Peter Kasenbacher, Territory Marketing Manager bei Keysight, die Anforderungen des Job. (Bild: AdobeStock, Keysight)

Welche Tätigkeit haben Sie?

EMEAI Territory Marketing Manager bei Keysight Technologies (mit Arbeitsplatz am größten deutschen Standort in Böblingen bei Stuttgart).

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Zu einer weltweiten oder kontinentalen Zuständigkeit gehört das regelmäßige Reisen zu Veranstaltungen, internen/externen Konferenzen und Kundenkontakte, in Zusammenarbeit mit den Vertriebsorganisationen in den einzelnen Ländern. Aber ein B2B Marketing Manager Job besteht auch viel aus „Handwerk“ – mehr, als man als Außenstehender vielleicht denkt. Neben vieler täglicher Besprechungen und Telefon-Konferenzen, inklusive der klassischen E-Mail-Arbeit am PC, nimmt auch immer mehr die Beschäftigung mit modernen, Cloud-basierenden CRM-Applikationen zu. Nicht nur unsere Kunden messen bestimmte Parameter mit unseren Produkten, das Messen gilt auch für unsere Marketing-Kampagnen, genauer gesagt wir designen sie bereits so, dass sie messbar sind. Es geht also viel um Daten, Fakten und ROI – und weniger um „Bauchgefühle“. Marketing ist Teamarbeit – nicht nur mit den eigenen Mitarbeitern, sondern die Kunst besteht im Bilden und Motivieren von „cross-functional“ Spezialistenteams, die ggf. über die ganze Welt verstreut sein können.

Was angehende Elektronik-Entwickler wissen müssen

ELektronik-Entwicklerin bei der arbeit, Testen und Löten.
(Bild: Scanrail @ AdobeStock)

Kaum eine Branche ist gerade so gefragt wie die Elektronik-Industrie, da sie aktuelle Trendmärkte enorm prägt. Entsprechend hoch ist auch die Nachfrage nach Entwicklern. Wie wird man also Elektronik-Entwickler und welche Karriere-Chancen gibt es? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst.

Was haben Sie studiert bzw. erlernt?

Wirtschaftsingenieurwesen – ein wunderbarer Dreiklang aus Ingenieursausbildung, Betriebswirtschaft und Marketing – ideal für Generalisten, eher weniger, wenn man Entwickler werden möchte.

Was macht der Job mit dem Privatleben?

Nun, ich bin jetzt seit über 30 Jahren sowohl mit meiner Frau als auch der gleichen Firma „zusammen“ (lacht). Die viel zitierte Work-Life-Balance war sicher über die Jahre nicht immer ideal gegeben, denke dabei auch an vielleicht etwas zu wenig Zeit mit den Kindern. Inzwischen haben sie jedoch ihr Studium fast beendet und jetzt umgekehrt wenig Zeit für die Eltern … Immerhin hat der Sohn trotz – oder wegen – der eigenen Erfahrungen mittlerweile das gleiche Studium eingeschlagen. Aber ganz allgemein gesagt, ohne die Unterstützung der Familie ist es meiner Ansicht nach schwierig, diese Art von Jobs erfolgreich und erfüllend zu gestalten. Umgekehrt darf die Arbeit auch nicht alles im Privaten diktieren. Eigentlich eine alte Weisheit, aber im Alltag immer wieder verdrängt.

Was macht eigentlich ein...? – Jobs in der Elektronik

Elektronik Entwickler Karriere
(Bild: golubovy @ AdobeStock)

Kaum ein Industriezweig bietet so viele verschiedene Karrieremöglichkeiten wie die Elektronikbranche. Ob Programmierer in der Automatisierung, Entwickler für Elektronik-Systeme, Chip-Designer oder vielleicht doch lieber technischer Redakteur in Marketing und PR – die Auswahl an Jobs in der Elektronik ist riesig. Wir haben mit ein paar Entwicklern und Elektrotechnikern gesprochen:

 

Welche Eigenschaften braucht man für den Job?

Selbstverständlich gehört zu einem guten Marketing Manager Kreativität, Kommunikation, Organisationstalent und Innovationsfähigkeit – gepaart mit Professionalismus und Bereitschaft für die Extra-Meile; nicht unbedingt 100 Prozent Perfektionismus, weil die letzten paar Prozent viel Zeit kosten; aber doch der Antrieb, es immer wieder besser machen zu wollen. Dazu die Neugier, ständig dazuzulernen und Dinge auch mal anders anzupacken oder es zumindest auszuprobieren. Gerade in den letzten Jahren haben sich durch neue Marketing-Technologien viele innovative Ansätze ergeben.

Highlights des Jobs?

Neuprodukt-Einführungen waren in der Vergangenheit immer Highlights. Und in dem Zusammenhang ergaben sich viele neue Erlebnisse und Kontakte in zahlreichen Ländern, auch wenn man die meiste Zeit doch nur die Konferenzräume, Büros und Hotelzimmer gesehen hat. Ein persönliches Highlight war sicher auch das letztliche Erreichen eines vor 15 Jahren noch kühnen strategischen Ziels unserer Firma, auch im Oszilloskop-Bereich die Marktführerschaft zu übernehmen und zu dem ich auch ein wenig beitragen durfte. Aber die Welt dreht sich weiter und als Firma Keysight haben wir uns längst wieder neue strategische Ziele gesetzt. Die besten Produkte sind eine wichtige Basis, aber es geht heute immer mehr um ganzheitliche Lösungen für komplexer werdende Kunden-Applikationen, inklusive die dafür notwendige Software und Dienstleistungen. Das starke Wachstum der Firma in den letzten Jahren war sicherlich auch mit Stress verbunden, aber profitables Wachstum ermöglicht natürlich wieder ganz neue und andere Investitionsmöglichkeiten. Und das macht schon Spaß, dies zu begleiten.

Wie haben Sie den Beruf gefunden?

Ich hatte schon in der Schulzeit sehr breite Interessen, natürlich mit einem Schwerpunkt in den mathematisch/technischen Fächern, aber nicht nur. Anschließend absolvierte ich dann das bereits erwähnte, breitbandige Studium, zumal ein spezifischer Berufswunsch bei Beginn noch nicht feststand. Die Praxissemester haben letztlich die Entscheidung reifen lassen, dass eine technische Vertriebs- bzw. Marketingfunktion das Richtige sein wird.

Warum sind Sie in die Elektronik gegangen?

Die Verbindung zu Keysight (damals noch Hewlett-Packard) kam über genau solch ein Praxissemester. Dass ich damals im Messtechnik-Bereich landete, war halb Zufall, weil ich mich als Schüler und Student eher mit der Computerprogrammierung beschäftigt hatte. In meiner Jugend allerdings war ich bereits Elektronikbastler. Insofern kamen die Dinge dann doch irgendwie zusammen …

Was verdient man in der Branche?

Also wir werden hier auch in Euro bezahlt (lacht). Aber fassen wir das Thema doch etwas breiter, nennen wir es „Erfüllung“. Keysight schätzt bzw. bietet eine diverse, inklusive und respektvolle Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter herausfordernde Aufgaben bewältigen können und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten haben. Dies beinhaltet natürlich auch wettbewerbsfähige Gehälter und das Arbeiten in einer positiven und sicheren Umgebung. Die Messtechnik-Branche scheint mir dabei etwas weniger „gnadenlos“ als die klassische IT- bzw. Halbleiter-Branche. Und es gibt unzählig viele Kollegen, die dort das ganze Arbeitsleben verbringen – und viele, die wie ich gerne bei Keysight geblieben sind.

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