Drohne führt Hund aus

(Bild: Thumbsup)

In unserem Abkürzungsverzeichnis gibt es derzeit über 1200 Abkürzungen und Definitionen aus den Bereichen Automotive, Elektronik und Automatisierung. Eines davon hat es (fast) nur aufgrund ihres Names in diese Liste geschafft. Passend zu Ostern handelt es sich dabei um die Abkürzung HaSi, der Hardware-Simulator, ein bei Bosch zum Testen genutztes Gerät zum Simulieren von Sensoren.

‚Beet Box‘ dank raspberry pi

Der Sound der Rübe: Bei der Beetbox erzeugen Menschen Beats, indem sie echte Rüben (engl.: beets) berühren. Möglich macht das ein Raspberry Pi. Na wenn sich da der Osterhase bei einer Zwischenmahlzeit nicht erschreckt… Weitere skurrile Raspberry-Pi-Projekte finden Sie in unserer Bildergalerie.

Der Leiterplattenhase

Blinkender LED-Hase Lern-Bausatz

Nach anlegen der Batterie beginnen die 3 mm LEDs abwechselnd an zu blinken. REC electronic

Schon zu Weihnachten kamen wir bei Leiterplatten auf den Geschmack – von Schokolade. Auch sonst gibt es interessante Geschenke für Elektronikfertiger, von Taschen, Untersetzer über T-Shirts bis Uhren, Küchenschürzen, Gürtelschnallen, Krawatten oder Schlüsselanhänger. Zu Ostern hat uns der „Blinkender LED-Hase Lern-Bausatz überzeugt. Laut Angaben auf Webseite, besteht der „Bausatz aus einem astabilen Multivibrator, also einen Vielfachschwinger. Dies weist auf eine Schaltung hin, die ohne äußeren Anstoß frei schwingt. Dieser Bausatz sei ideal geeignet für zu Hause, Lehrwerkstätten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen zum Üben oder zur Vertiefung der Lötkenntnisse. Der Bausatz enthält alle elektronischen Bauteile für einen Schüler mit einer Bauanleitung/Bauplan mit Schaltplan.“

Ein Video zum Leiterplattenhasen gibt es hier.

Als Spielzeug eigne sich der Hase jedoch nicht, sondern es handle sich um ein Lehr- und Lernmittel als Unterstützung der pädagogischen Arbeit. Den Bausatz sollen Kindern und Jugendlichen auch nur unter Aufsicht von sachkundigen Erwachsenen bauen und betreiben.

Vorgezogener 1. April oder wie aus Volkswagen Voltswagen wurde

Wissen am Rand

„Bluetooth“ leitet sich vom dänischen König Harald Blauzahn (englisch Harald Bluetooth) ab, der verfeindete Teile von Norwegen und Dänemark vereinte. Das Bluetooth-Symbol ist eine Kombination aus den altnordischen Runen ᚼ und ᛒ, die für Harald Blauzahns Initialen (HB) stehen.

Am 29. März trendete der Hashtag #Voltswagen auf Twitter. Hintergrund war eine angeblich vorab geleakte Pressemitteilung des VW-Konzerns, die besagt, dass Volksagen in Zukunft in den USA Voltswagen heißen würde. Schnell gab es Spekulationen, ob es sich dabei um eine misslungene Umbennung im Sinne von Greenwashing, also dem Versuch möglichst als umweltfreund zu gelten, handelt oder um einen vorgezogenen Aprilscherz. In diesem Fall war es letzteres.

Das Handelsblatt berichtet, dass ein US-Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AP am 30.3 bestätigte, dass es keine Umbenennung des Markennamens in den USA in „Voltswagen of America“ geben werde. Nur Tags zuvor hatte der gleiche Sprecher noch bekräftigt, die Pressemitteilung zur Namensänderung sei echt.

Apropos 1. April: Bisher handelt es sich bei den genannten Dingen um Fakten, ja, auch bei HaSi. In der folgenden Bildergalerie haben wir x Bilder eingebaut, die eine nicht immer ernst gemeinte Behauptung enthalten. Das jeweils nächste Bild bietet dann die Auflösung an. Viel Spaß beim Rätseln!

Fakt oder Fiktion? Die Bildergalerie zum Mitraten.

Aprilscherze als Forschungshelfer bei Fake News

Wenn sich der Staub all der Scherze zum 1. April gelegt hat, werden Forscher mit einem Schatz an Daten zurückbleiben. Die Idee: Aprilscherze könnten Forschern helfen, Algorithmen zur besseren Erkennung von Fake News zu entwickeln. Genutzt haben dies 2019 Edward Dearden und Alistair Baron von der Lancaster University in Großbritannien. Sie haben eine Studie veröffentlicht, wie sie Daten über die strukturellen und stilistischen Ähnlichkeiten zwischen Aprilscherzen und Fake-News-Geschichten verwendet haben, um Algorithmen zum Erkennen von Fake-News im Internet zu entwickeln. Der Titel „Fool’s Errand:Looking at April Fools Hoaxes as Disinformation through the Lens of Deception and Humour“

Frosch schwebt dank Magnetfeld

Andre Geim von der Radboud-Universität Nijmegen, Niederlande, und Michael Berry von der University of Bristol, England, erhielten 2000 den ignoble (iG)-Nobelpreis in der Kategorie Physik, eine Art Anti-Nobelpreis. „unwürdig, schmachvoll, schändlich“), gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet für die Verwendung eines Magneten, um einen Frosch zum Schweben zu bringen. Hintergrund ist, dass diamagnetische Objekte von Magnetfeldern abgestoßen werden. Sind die Felder stark genug, kann diese Abstoßung die Schwerkraft ausgleichen.

Dr. Martin Large

Redakteur all-electronics

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