Ein Bericht des Marktforschungsunternehmens IMS Research untersucht die länderspezifische Maschinenproduktion. Als Teil des Berichts wird eine ein quartalsweise aktualisierte Prognose erstellt, die bis ins Jahr 2014 reicht.

Trotz der weltweiten Rezension war die chinesische Maschinenproduktion in der Lage in 2009 zu wachsen. Obwohl die Statistiken nicht mehr die außergewöhnlichen Wachstumsraten der vorangegangenen Jahre zeigten, wuchs der Ausstoss; in fast jedem anderen Land waren steile Rückgänge zu verzeichnen. Ausgehend vom Level in 2009 wird für China ein weiteres Wachstum prognostiziert. Dabei wird das Wachstum die 20-%-Marke aus Zeiten vor der Krise lediglich knapp verfehlen. Die weiter wachsende Binnennachfrage, das vermehrt verfügbare Einkommen und die hohen Investitionen der Regierung untermauern die Rückkehr zu stärkerem Wachstum.

Als eine der größten Industrienationen wird die USA unter den stärksten in Bezug auf Wachstum in 2010 sein. Die USA waren mit unter den ersten, die den ökonomischen Rückgang zu spüren bekamen und sind anschließend eine der ersten Nationen, die zu Wachstum zurückkehren. Die Erholung der Automobilindustrie, die von den Hilfspaketen der Regierung profitiert, hilft das Wachstum anzutreiben.

Deutschland, als Europas führender Produzent von Maschinen, lit schwer als seine Exporte während der Weltwirtschaftskrise zurückgingen. Die Erholung in Europa startete etwas später als in Amerika und wird von Zweifeln über die großen Staatsschulden und die Effekte der daraus folgenden Sparprogramme gedämpft. Das Wachstum in Deutschland wird vor allem von einer Erholung des Exports angetrieben, der wiederum von einem schwachen Euro profitiert.

Japans Maschinenproduktion hängt, wie die deutsche, stark am Export und lit 2009 ebenso schwer. Wie in allen anderen untersuchten Ländern, wird auch für Japan ein Wachstum für 2010 prognostiziert, obwohl es begrenzt sein wird. Die japanische Maschinenproduktion hat von Regierungsinitiativen profitiert, diese sind aber vor kurzem ausgelaufen. Zusätzlich beeinflusst ein starker Yen die Wettbewerbsfähigkeit von Japans Exporten negativ.

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