Dr. Karl-Walter Braun (Mehrheitsaktionär) und Eugen Elmiger (CEO) blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

Dr. Karl-Walter Braun (Mehrheitsaktionär) und Eugen Elmiger (CEO) blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft.Maxon Motor

Europa entwickelte sich insgesamt gut, wobei in Italien und Spanien sogar Rekordwerte erreicht werden konnten. In Asien legte das Unternehmen teilweise kräftig zu, so vor allem in China, Korea und Taiwan. „Der Ausbau unserer Service Center in diesen Ländern ermöglichte es uns, schneller auf Kundenwünsche einzugehen“, sagte Hauptaktionär Karl-Walter Braun. In Japan konnte Maxon den Umsatz halten, obwohl der Yen gegenüber dem Franken und Euro in kurzer Zeit um mehr als 20 % nachgab. In Nordamerika, mit dem wichtigsten Abnehmer von Antrieben für Medizintechnik, konnte das Unternehmen den Umsatz halten, obwohl der Dollar gegenüber dem Franken und dem Euro schwächelte. Nach Jahren des stetigen Wachstums ging der Umsatz in der Schweiz zum ersten Mal zurück. Gründe dafür waren, dass Schweizer Kunden ihre Produktion ins Ausland verlagerten, Lager abbauten oder im Bereich der Medizintechnik die notwendigen Zulassungen nicht oder zu spät erhielten. Im laufenden Jahr stiegen die Umsätze in der Schweiz wieder spürbar an.