Anwender können damit ihre Messprojekte direkt auf Android-Geräten visualisieren. IPEhub2 dient dabei als CAN-Wi-Fi-Gateway zur Umsetzung der CAN-Bus-Messdaten (zum Beispiel von Ipetronik-CAN-Modulen oder dem Fahrzeug-CAN-Bus) auf WLAN. Zwei CAN-Bus-Datenströme werden in verschlüsselte WLAN-Daten konvertiert und gemäß dem Standard Wi-Fi 802.11 a/b/g/n drahtlos zu einem Tablet oder Smartphone mit installierter IPEmotion-App übertragen. In IPEmotion 2014 steht ein IPEmotion-App-Export zur Verfügung, sodass IPEmotion-Konfigurationen für die Android-Applikation exportiert werden können. Art und Umfang der Datenanzeige (Kurve, Bargraph, alphanumerisch, LED) stellt der Anwender individuell über die IPEmotion-App ein. Parallel zur drahtlosen Übertragung werden die Traffic-Daten im FIFO der im IPEhub2-Modul eingesteckten SD-Karte gespeichert. SSID und WPA2-Verschlüsselung sind kundenspezifisch wählbar, und auch die WPS-Funktion zur erstmaligen Einrichtung unterstützt das Modul. Das in einem goldfarben eloxierten Aluminiumgehäuse integrierte Modul mit den Abmessungen 106 mm x 43 mm x 62 mm (B x H x T) entspricht der Schutzart IP 54 und arbeitet im Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich, wobei das Modul nach dem Einschalten noch bis zur unteren Schwelle von 6 VDC funktioniert. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,0 W. Zwei Multicolor-Status-LEDs zeigen die Betriebszustände von Wi-Fi (Signalstärke) und Datenspeicherung (Memory Usage) an. Weitere Merkmale des IPEhub2 sind die Access-Point-Funktionalität mit DHCP-Server und der per Software zuschaltbare CAN2-Abschlusswiderstand. Die neue IPEmotion-App verwendet die gleiche Displayeinstellung wie in der IPEmotion-Ansicht; konfiguriert wird sie aus IPEmotion.