Anthula Parashoudi ist sich sicher, dass mit dem neuen Messekonzept eine neue Elektronikfertigungs-Community geschaffen wird: „Mit der SMTconnect wollen wir einen Raum zum Austausch bieten, der die Player der Elektronikfertigung zusammenbringt – also Anwender, Anbieter, Dienstleister und Auftraggeber.

Anthula Parashoudi: „Mit der SMTconnect wollen wir einen Raum zum Austausch bieten, der die Player der Elektronikfertigung zusammenbringt. SMTconnect soll Verbindungen schaffen, die bleiben.“

Anthula Parashoudi: „Mit der SMTconnect wollen wir einen Raum zum Austausch bieten, der die Player der Elektronikfertigung zusammenbringt. SMTconnect soll Verbindungen schaffen, die bleiben.“ Mesago

SMTconnect soll daher Verbindungen schaffen, die bleiben“, betont die Bereichsleiterin von Mesago Messe Frankfurt und merkt weiter an: „Schließlich betrachtet die Messe die mikroelektronischen Baugruppen und Systeme mit einem ganzheitlichen Ansatz – von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Dienstleistung.“ Das Ergebnis beschreibt Parashoudi so: „2019 präsentiert sich die Veranstaltung nicht nur mit neuem Namen, sondern hat noch mehr Weiterentwicklungen zu bieten.“

Durchstarten mit neuem Outfit: Neben einem neuen Namen nebst Untertitel, einer neuen Bildsprache und einem völlig überarbeiteten Messe- und Kongressprogramm will Veranstalter Mesago mit SMTconnect 2019 der Elektronikfertigungs-Community praxis- und anwenderorientiert unter die Arme greifen.

Durchstarten mit neuem Outfit: Neben einem neuen Namen nebst Untertitel, einer neuen Bildsprache und einem völlig überarbeiteten Messe- und Kongressprogramm will Veranstalter Mesago mit SMTconnect 2019 der Elektronikfertigungs-Community praxis- und anwenderorientiert unter die Arme greifen. Mesago

Vor allem anwenderorientiert

Alte Zöpfe wurden abgeschnitten; die gesamte bisherige Struktur infrage gestellt. Die Generalüberholung beginnt bereits beim Namen: Der neue Name „SMTconnect“ sollte das Thema und die Besonderheit der Veranstaltung auf den ersten Blick erkennen lassen und gleichzeitig die Bedürfnisse der Community widerspiegeln. Neben dem Namen wurden weitere Bestandteile des Veranstaltungsauftritts angepasst. Der Untertitel wurde auf „Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme“ aktualisiert. Außerdem wurden Änderungen am optischen Auftritt der Veranstaltung vorgenommen, um der Messe „in Form einer neuen Bildsprache“ ein frisches Gesicht zu geben.

Neu in Szene gesetzt wurde die Auftragsfertigung mit dem EMS-Park. In offener, parkähnlicher Struktur soll das Networking leichter und effizienter gelingen.

Neu in Szene gesetzt wurde die Auftragsfertigung mit dem EMS-Park. In offener, parkähnlicher Struktur soll das Networking leichter und effizienter gelingen. Mesago

Die Messe, die sich für die nächsten Jahre „SMTconnect – Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme“ nennen wird, soll verdeutlichen, wohin die Reise künftig gehen wird: „anwenderorientiert“ soll sie vor allem werden. Überarbeitet wurde daher auch die bisherige Messestruktur, weshalb Parashoudi unterstreicht: „Wir wollen künftig verstärkt ausbaufähige Themen aufgreifen. Ziel ist es, neue Zielgruppen zu erschließen und der Community noch mehr Möglichkeiten zum Austausch und zum gemeinsamen Arbeiten an den Herausforderungen der Branche zu bieten.“

Die Messe „SMTconnect – Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme“ will sich künftig vor allem anwenderorientiert zeigen.

Die Messe „SMTconnect – Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme“ will sich künftig vor allem anwenderorientiert zeigen. Mesago

Aktionsfläche „EMS-Park“

Aus diesem Grund wird das Thema Auftragsfertigung mit der Aktionsfläche „EMS Park“ neu inszeniert. „Der Park, mit seiner naturnahen offenen Gestaltung, soll zum Networking einladen. Damit wird den Ausstellern die Möglichkeit gegeben, sich mit den verschiedenen Zielgruppen zu vernetzen“, merkt die Bereichsleiterin weiter an. Ausgestattet wird der EMS-Park mit vielen Pflanzen und Bänken, um auf diese Weise tatsächlich an einen Park zu erinnern. In dieser entspannten Atmosphäre, etwas entrückt von der Messehektik, will Mesago effiziente Networkingmöglichkeiten bieten. „Dadurch wird es den ausstellenden Unternehmen besonders leichtgemacht, unter den zahlreichen Fachbesuchern mit ihren Zielgruppen, beispielsweise aus den Bereichen Medizintechnik, Automotive oder Maschinenbau, in Kontakt zu treten und sich noch intensiver mit der Community zu vernetzen“, ist Parashoudi zuversichtlich. Die Aussteller der ersten Stunde des EMS-Parks sind Rawe Electronic, Technisat Digital, Hekatron Technik, Hinrichs Elektronik, Valtronic Technologies, Weytronic, Fraunhofer IKTS, Tremol SMD, Dibtronic Computer Components und Teledyne e2v Semiconductors SAS. Weitere namhafte EMS-Anbieter haben ihr Interesse bekundet.

Mesago will künftig verstärkt ausbaufähige Themen angreifen, mit dem Ziel, neue Zielgruppen zu erschließen und der Community dadurch noch mehr Möglichkeiten zum Austausch zu geben.

Mesago will künftig verstärkt ausbaufähige Themen angreifen, mit dem Ziel, neue Zielgruppen zu erschließen und der Community dadurch noch mehr Möglichkeiten zum Austausch zu geben. Mesago/Thomas Klerx

Podiumsdiskussion zu Selektivlöten

Auch dieses Jahr organisiert und veranstaltet die Fachzeitschrift Productronic vom Hüthig Verlag eine Podiumsdiskussion während der SMTconnect 2019. Diesjähriges Thema der am zweiten Messetag (Mittwoch, den 08. Mai 2019) auf dem Messeforum in Halle 4, Stand 401 stattfindenden Diskussionsrunde: „Selektives Wellenlöten in der Zwickmühle zwischen THR und Effektivität“. Neben Maschinen- und Anlagenherstellern werden auch Anwender und Dienstleister aus ihrer Erfahrung berichten und praxisrelevante Tipps geben.

Unverändert bleibt das Angebot der Messehighlights. Traditionell wird auch wieder die Fertigungslinie „Future Packaging“, organisiert vom Fraunhofer IZM, in Halle 5, Stand 434 zum Publikumsmagneten avancieren. Das diesjährige Thema heißt: „Get in the Ring – Herausforderungen an die moderne Fertigung“. Ebenfalls wieder dabei ist der IPC-Handlötwettbewerb (Halle 4, Stand 400), bei dem Lötprofis und Young Professionals die Möglichkeit haben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus bündeln Gemeinschaftsstände in den Hallen 4 und 5 aktuelle Themen wie etwa PCB meets Components, der EMS-Park, das Cluster Mechatronik und Automation und der Newcomer Pavillon. Neu ist allerdings die Start-Up-Area, die in Zusammenarbeit mit VDMA EMINT vorgestellt und organisiert wird. Fester Bestandteil der SMT-Messe sind auch die ZVEI-Tage auf dem Themenforum in Halle 4A, Stand 400. Schwerpunkte bilden hierbei die Bauteilsauberkeit und integrierte Schichtschaltungen. Eine Roadmap für technische und nichttechnische Trends der Komponentenindustrie runden das Programm vom ZVEI ab. Für Ausstellerpräsentationen wird auch 2019 das Messeforum zur Verfügung stehen.

Kein Kongress, dafür praxisorientierte Technology Days

Markante Themen kurzweilig in neuen Formaten präsentieren, das soll künftig mit den praxis- und anwenderorientieren Technology Days gelingen, die parallel zur Fachmesse stattfinden werden. Die Technology Days lösen das bisherige Konzept des Kongresses, der forschungs- und wissenschaftlich relevante Themen vertiefte, gepaart mit den praxisorientierten Tutorials ab. Inhaltlich wird sich die Wissensplattform an drei Tagen in 20 Sessions mit drei Themen beschäftigen:

  • Löten – Herausforderungen in der Praxis
  • Substrate – wichtige Träger für Bauelemente
  • Erfolgreich kleben in der Elektronik

Fachbesucher aufgepasst!

Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt hält für Fachbesucher der SMTconnect ein Zuckerl für Frühbucher bereit: Wer jetzt schnell reagiert, bekommt das Tagesticket für die Messe um 20 Prozent günstiger! Und so geht’s: Klicken Sie HIER und gehen Sie im Ticketshop auf „Ticket kaufen“. Am Ende des Bestellprozesses geben Sie den Rabattcode ST19FP19 ein. Fertig!

Damit will Mesago gemeinsam mit dem Kongressbeirat dem Zeitgeist Rechnung tragen. „Mit diesem neuen Format wollen wir den Bedürfnissen der Fachbesucher begegnen, da sich die Teilnehmer Praxiswissen einholen können“, verdeutlicht Anthula Parashoudi. Die anwenderorientierten Seminare, die sich in 1,5- bis 3-stündige Sessions aufteilen, werden von Experten ihres jeweiligen Fachs bestritten. Ziel sei es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, fundiertes Spezialwissen vertiefen zu können. Das Programm wird ergänzt durch 25-minütige Special-Sessions, die sich mit der Abhandlung von aktuellen Themenbereichen beschäftigen. Den Auftakt am ersten Tag bildet eine Welcome Session. Prof. Dr. Klaus-Dieter Lang vom Fraunhofer IZM wird das Grußwort halten, während Daniel Müller vom VDMA und Volker Pape (Viscom) die aktuellen Markttrends in der Elektronikfertigung beleuchten werden.