Manner: Aber auch die analogen Signale mit Frequenzausgang (Fout = 10 ±5kHz) sowie Spannungsausgang (Uout = 0 … ±10 V) sind vorhanden. Damit entfällt die übliche Interfaceeinheit im Schaltschrank. Das System arbeitet absolut wartungsfrei. Die Betriebstemperaturen liegen bei -10 bis 85 °C im Standard. Der gesamte Übertragungsabstandbereich für das Drehmoment und die Drehzahlerfassung liegt zwischen 5 und 40 mm. Besonderheit ist der mögliche horizontale Versatz mit einem Nennabstand von 20 mm zwischen Messflansch und Antennenfläche. Durch die neue Abstandsoptimierung des Plug-&-play-Systems auf 40 mm sind Kollisionen zwischen Messflansch und Pick-up ausgeschlossen. Dies ist vorteilhaft bei Anwendungen im Baumaschinen- und Gelenkwellenbereich, bei Wellenschwingung oder auch bei ungenauer Montage. Auch Rundlaufprobleme beispielsweise durch Lagerschäden sind unproblematisch. Der Einsatz der Auswerteeinheit ist auch bei hohen Nenndrehzahlen möglich (bei Standardflanschen bis zu 24.000 min-1). Für beengte Einbauverhältnisse wie etwa als Wellenschutz lässt sich die Pick-up (50 x 35 x 20 mm³) wie gewohnt über ein Kabel absetzen. Durch das digitale 16-Bit-Übertragungsprotokoll und dem Kalibriershunt-Check bei der Inbetriebnahme lässt sich die Übertragungsqualität nach Einbau prüfen. Bei Bedarf können Anwender auch zusätzliche Kompensationen aus dem Portfolio integrieren. Mit der Option E-Modulkorrektur lassen sich beispielsweise Drehmomentaufnehmer realisieren, die über den gesamten Umgebungstemperaturbereich (-40 bis 160 °C) konstante Messwerte mit einer Messgenauigkeit von besser 0,05 % liefern. Die neue Drehmomentserie Xtrema umfasst Ausführungen mit 100, 200 und 500 Nm sowie mit 1, 2, 3, 5 und 10 kNm mit DIN-Flanschbild. Natürlich kann auch ein Flansch mit kundenspezifischen Flanschbild mit der Auswerteeinheit geliefert werden. Der Nachweis der Genauigkeit erfolgt durch das Kalibrierzentrum des Herstellers, das auch Kalibrierungen mit unterschiedlichen Temperaturen durchführt.