Das Unternehmen hat in seinem EnSigna Lab eine verbesserte Methodik zur Erstellung von IBIS-Modellen für das Produktangebot an LVDS-Interface-IC‘s entwickelt. Der Einsatz dieser Methodik verbessert die Genauigkeit von IBIS-Modellen für LVDS-Funktionen und bringt zuverlässige Simulationsergebnisse sowie eine verlässliche Korrelation mit den wirklichen Bedingungen mit sich. LVDS-Bausteine werden in einem breiten Spektrum von Backplane- und Interconnect-Anwendungen für Telekommunikation, Datenverarbeitung und Consumer-Elektronik eingesetzt. LVDS-Komponenten ermöglichen eine Verbindung mit hohen Datenraten und sind für hohe Systembandbreiten von Bedeutung. Solche Anwendungsgebiete erfordern eine genaue Korrelation der Modelle mit den wirklichen Gegebenheiten im System, um dieses optimieren zu können.


Wegen der differentiellen Natur der LVDS-I/O‘s versagen die existierenden Techniken zur Erstellung von IBIS-Modellen, wenn es darum geht, die Abhängigkeiten der komplementären Ausgangsstrukturen zu berücksichtigen. Die Ingenieure der Firma erweitern die HSPCE-Modelle der LVDS-Funktionen um externe Korrekturelemente, um für jeden der komplementären Ausgänge gleichbleibende Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Die unter diesen Bedingungen gewonnenen Daten werden verwendet, um das IBIS-Modell abzuleiten. Entwicklungsingenieure verwenden IBIS-Modelle für LVDS, um vor und während der Entwicklung die Systemleistung zu verifizieren. Die IBIS-Modelle für LVDS sind kostenlos erhältlich über das EnSigna Lab und das EnSigna Web des Unternehmens. Die über das EnSigna Web verfügbaren Dienstleistungen erfolgen kostenlos und stehen 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag zur Verfügung.