Stefan Büchmann ist Vertriebsleiter EMEA und Südafrika bei Mips in Remscheid.

Stefan Büchmann ist Vertriebsleiter EMEA und Südafrika bei Mips in Remscheid.

Mips Technologies stellt eine Core-Familie vor, die hohe Leistung für kostensensitive Embedded-Anwendungen bereitstellt. Die Mips32-Cores M14K und M14Kc beherrschen die neue Micro-Mips-Befehlssatzarchitektur (ISA) und erreichen 1,5 DMIPS pro Megahertz bei sehr kompaktem Code. Micro-Mips schafft 98 Prozent der Mips32-Performance bei 35 Prozent weniger Codegröße. Stefan Büchmann, Vertriebsleiter EMEA und Südafrika, betont: „Die Idee ist, Code-Komprimierung zu liefern, die zu fast keinen Performance-Einbußen führt.“ Der Trick sei, 16-Bit- statt 32-Bit-Befehle zu verwenden und bei hochvolumigen Produkten Chipfläche und damit Kosten zu sparen. Ian Anderton, Strategic Marketing Manager, erklärt weiter: „Früher hatten wir Mips16e, einen reinen 16-Bit-Befehlssatz. Mit Micro-Mips kombinieren wir 16- und 32-Bit-Befehle. Mit speziellen Kommandos schalten wir zwischen Micro-Mips und vollem Mips32 um. Wir haben neue 16- und 32-Bit-Kommandos eingeführt.“ Außerdem sind benutzerdefinierte Befehle möglich. Interessant ist auch das ISR-Chaining: „Wenn während einer ISR schon der nächste Interrupt anliegt, spart das neue IRET-Kommando einen Push/Pop-Vorgang auf dem Stack,“ erläutert Anderton.
Der M14K basiert auf dem bewährten M4K und der M14Kc auf dem 4KE. Beide liegen damit im unteren Segment der Mips-Prozessoren. Der M14K hat zwar keinen Cache, dafür aber einen Flash-Accelerator, der den Zugriff auf Flash-Speicher durch Pre-Fetching verbessert. Der AHB-Lite ersetzt den bisherigen IC-Bus und I-Flowtrace verbessert das Debugging. (lei)