Laut Cloud-Monitor 2016 von KPMG nutzt die ITK-Branche am häufigsten Cloud-Computing, gefolgt von den Banken und vom Automobilbau.

Laut Cloud-Monitor 2016 von KPMG nutzt die ITK-Branche am häufigsten Cloud-Computing, gefolgt von den Banken und vom Automobilbau. Cosendolas Photocase

Der Trend geht klar zu weniger Hardware und mehr Cloud. Die digitale Transformation verändert die Unternehmenslandschaft. Laut dem KPMG-Cloud-Monitor 2016 setzen bereits 54 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Computing ein – Tendenz steigend. Die Vorteile liegen auf der Hand: IT-Ressourcen, zum Beispiel die Infrastruktur, Plattformen oder Software lassen sich so flexibel und bedarfsgerecht beziehen. Viele versprechen sich davon mehr Agilität und Innovationsstärke. Neue Geschäftsmodelle werden möglich, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellen und dank Technologien wie Cloud-Computing kaum an Hardware gebunden sind. Mit Cloud-Services lassen sich außerdem die Skalierbarkeit und die Effizienz steigern.

Mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Risiken

Doch neben den Vorteilen bedeutet die zunehmende Nutzung von Cloud-Services ein höheres Risiko für Unternehmen. Werden benötigte Service Levels erreicht? Sind die sensiblen Unternehmensdaten sicher? Werden die Compliance-Vorgaben und Sicherheitsstandards regelmäßig kontrolliert und geprüft? Auch für die unternehmenseigene IT-Infrastruktur geht die Anbindung von Cloud-Ressourcen mit erhöhten Anforderungen einher.

Eckdaten

Der klare Vorteil von Cloud-Computing ist, dass sich die IT-Ressourcen flexibel einsetzen lassen. Allerdings bedeutet die Nutzung der Cloud ein höheres Risiko für Unternehmen. Sensible Daten könnten in fremde Hände gelangen und Störungen im Netzwerk auftreten. Ein umfassendes Monitoring, das die Infrastruktur analysiert und überwacht, hilft Fehlerursachen zu erkennen und schneller zu klären.

Werden Cloud-basierte Anwendungen und Plattformen in die IT-Landschaft integriert, können sich Fehler im gesamten Unternehmensnetzwerk bemerkbar machen. Denn die Integration bedeutet, dass Daten von den Rändern bis zum Kern des Netzwerks und in die Cloud transportiert werden müssen. Auf diesen Wegen können Fehler entstehen. Treten Störungen auf, sollten diese schnell erkannt und behoben werden, und zwar unabhängig von der Umgebung, in der sie auftreten. Nur so lassen sich sowohl eine positive Benutzererfahrung, hohe Nutzerzufriedenheit und Loyalität als auch der Geschäftserfolg sicherstellen. Eine optimale Bereitstellung hängt von der Qualität der Infrastruktur ab.

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