Mit Unterstützung von Skeleton Technologies führt MJR wassergekühlte 170 V-Ultrakondensator-Module für seine X-Wave „Active Heave Compensation“-Systeme (AHC) ein. Derzeit befindet sich ein erstes Modul zu Testzwecken in der Nordsee; weitere Systeme sind für 2019 geplant. Das 170 V-Ultrakondensator-Modul ermöglicht die Energierückgewinnung während der sogenannten Heave-up-Phase und deren Freigabe während der sogenannten Heave-down-Phase. Dies kann den Gesamtleistungsbedarf des Systems um bis zu 75 Prozent reduzieren und senkt damit die gesamte Spitzenlast, die vom Schiff oder Generator benötigt wird.

Skeleton

Ein erstes 170-V-Ultrakondensator-Modul von Skeleton ist derzeit im Testbetrieb in der Nordsee. MJR

Im Gegensatz zu Batterien haben Ultrakondensatoren eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und müssen nicht gewartet werden, was zusätzliche Kosteneinsparungen mit sich bringt. In Notfällen, wie etwa bei einem Blackout, kann die lokal gespeicherte Energie einen kontrollierten Stopp unter Last ermöglichen und so das Potenzial für mechanische Schäden an rotierenden Maschinen, Lasten oder Hilfseinrichtungen reduzieren.

„Ultrakondensatoren eignen sich für AHC-Anwendungen sowie für alle Maschinen und Systeme, bei denen hohe Verfügbarkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen“, erklärt Paul Cairns, Managing Director bei MJR Power & Automation. „Darüber hinaus können die Ultrakondensatoren von Skeleton Technologies und die Energieumwandlungssysteme von MJR Schiffe und Riggs auch kurzfristig unterstützen, indem sie das Netzwerk stärken und den Spannungs- und Frequenzgang verbessern und so Stromausfälle verhindern oder minimieren.“