Simulation mit realistischen Sensor-Rohdaten

Bild 3: Mit Prescan lassen sich simulierte, aber realistische und physikalisch fundierte Sensordaten für die Modellierung erzeugen.

Bild 3: Mit Prescan lassen sich simulierte, aber realistische und physikalisch fundierte Sensordaten für die Modellierung erzeugen. Mentor Graphics

Ein weiterer Bestandteil der Siemens-Entwicklungsumgebung für autonome Fahrzeuge ist das Prescan-Tool von Tass International. Damit sind Kunden unter Zuhilfenahme der DRS-360-Plattform in der Lage, verschiedene Fahrsituationen zu simulieren, zu testen und zu verfeinern – solange, bis das Sensorsystem stabil ist.

Prescan erzeugt simulierte, äußerst realistische, physikalisch fundierte Sensor-Rohdaten für eine unbegrenzte Anzahl an möglichen Fahrszenarien, Verkehrssituationen und anderen Parametern (Bild 3). Danach geschieht die Überführung der Prescan-Simulationsdaten der Lidar-, Radar- und Kamerasensoren in die DRS-360-Plattform, die sie in Echtzeit zu einem hochauflösenden Modell der Fahrzeugumgebung und der Fahrbedingungen zusammensetzt.

Entwicklungsteams können die hohe Auflösung der Simulation und die leistungsstarke Datenverarbeitung der DRS-360-Plattform nutzen, um proprietäre Algorithmen für sicherheitskritische Aufgaben zu testen und zu verfeinern, beispielsweise zur Objekterkennung und Fahrstrategie. Letztendlich wird diese Toolkombination noch durch andere Siemens-Produkte, insbesondere Teamcenter und Polarion-Software, ergänzt, um weitere Anforderungen hinsichtlich PLM (Pulsweitenmodulation) und Management abzudecken.

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