Mit dem Joint Venture wollen die Unternehmen die Sicherheit des IIoT von Seite der IT, Trend Micro, ein Unternehmen im Bereich Cybersecurity-Lösungen, und von Seite der OT, Moxa, Anbieter von industriellen Kommunikations- und Netzwerklösungen, angehen. Dabei will TXOne auf den steigenden Sicherheitsbedarf der Industrie antworten, wie den von smarten Fabriken, die eine einheitliche Lösung für die tiefergehende Sichtbarkeit von Geräten und Protokollen benötigen. Solche komplexen Umgebungen bestehen aus verschiedenen Netzwerkschichten, die in und zwischen IT und OT sitzen und Absicherung erfordern. Die Verantwortung für die Sicherheit dieser Maschinen ist traditionsgemäß unklar.

Breites Portfolio

Das Unternehmen plant Security-Gateways, Endpoint-Agents sowie Lösungen für die Netzwerksegmentierung anzubieten, um Betriebstechnologie und -ausstattung abzusichern und sichtbar zu machen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, die sich ausschließlich darauf fokussieren, Vermögenswerte via Detektion direkt an der IT-Schicht zu schützen, hat TXOne laut eigenen Angaben die Expertise direkt an der OT-Schicht und will mit einfach zu installierende Lösungen die Welt der industriellen Steuerungssysteme (Industrial Control Systems, ICS) absichern.

TXOnes Lösungen sollen es außerdem OT-Kunden ermöglichen, ihre Netzwerkinfrastrukturen zu optimieren, um die Chancen des IIoT besser nutzen zu können. Dabei profitieren sie von Moxas Expertise in der Einrichtung zuverlässiger Netzwerke, mit welchen sich bestehende und heterogene Netzwerke in industrielle Ethernet-Backbones integrieren und das Sicherheitsniveau der gesamten Netzwerkkommunikation verbessern lassen. Zusätzlich dazu werden professionelle Dienstleistungen, wie die Bewertung der Sicherheitsrisiken, die Reaktion auf Sicherheitsverletzungen und der Zugriff auf die Threat Intelligence von Trend Micro Research und seiner Zero Day Initiative (ZDI) angeboten.

Moxa auf der SPS IPC Drives 2018: Halle 9, Stand 231