Mit resistivem und kapazitivem Touch (PCAP) für direkte Eingaben.

Mit resistivem und kapazitivem Touch (PCAP) für direkte Eingaben. Electronic Assembly

Und das nicht nur für gelernte Programmierer, sondern auch für Fachleute, die sich zwar mit Benutzerführungen und ästhetischer Gestaltung auskennen, sich aber nicht mit den Einzelheiten der dahinter verborgenen Technik auseinandersetzen wollen. Es handelt sich um einen Display-Computer mit eingebauter Intelligenz, vielseitigen Anschlussmöglichkeiten und eigener Speicherkapazität in Gestalt von SD-Speicherkarten. Werden die Displays nicht nur als Ausgabegerät genutzen, sondern auch zur Eingabe von Befehlen und Steuerungsparametern, so lässt es sich mit einem Touch-Panel für Eingaben kombinieren. Anwender können dabei zwischen einem analog-resistiven Panel und einem kapazitiven Multitouch-PCAP wählen – Letzteres ermöglicht auch Multi-Finger-Gesten wie sie von Tablet-Computern bekannt sind.

Die Entwicklungsumgebung läuft auf Windows-PCs. Sie ermöglicht es dem Anwender, auf intuitive Weise grafisch ansprechende und komfortable Benutzeroberflächen zu erstellen. Die Umgebung besteht aus der Designsoftware Uni Sketch mit darin enthaltenem Makro-Editor, dem Simulator Uni TFT und der Dateiübertragungssoftware EA Uni Transfer. Die Designsoftware arbeitet mit „Objekten“. Das sind grundlegende graphische Elemente, Bilder oder Texte, die sich miteinander kombinieren und zu einem größeren Ganzen zusammensetzen lassen. Diese Objekte lassen sich beliebig auf dem Bildschirm anordnen, verschieben, zoomen, drehen, animieren und beschriften. Und die Beschriftung lässt sich je nach Sprache des Kundenmarkts anpassen, auch mit kyrillischen, arabischen und chinesischen Schriftzeichen.

Die Geräte verfügen über sieben serielle Anschlüsse, 16 digitale I/O-Kanäle und vier analoge Eingänge. Zum Flashen – dem Aufspielen neuer Software und Parameter – sowie für den Normalbetrieb besitzt das Display einen USB-Anschluss. Für die Verbindung zu einem externen Master oder zu einer übergeordneten Steuerung besitzt es eine Reihe von SPI- I2C- und RS232-Schnittstellen. Die vier analogen Eingänge dienen der Verarbeitung und Anzeige von Messwerten. Dazu kommt ein PWM-Ausgang zur Steuerung externer Komponenten per Pulsweitenmodulation. Über einen analogen Video-Eingang lassen sich Bilder zur direkten Anzeige auf dem Display einspielen. Mit den 16 digitalen I/O-Kanälen lassen sich eine Vielzahl von Steuerungsaufgaben realisieren.