„In Telefonaten teilten die Anfragenden mit, dass es sehr schwierig sei, Bestellungen bei ausländischen Herstellern zu platzieren und Angebote bzw. Liefertermine zu erhalten“, erklärt Raphael Burkart, Geschäftsführer der Hilpert AG. Daher bündelt Hilpert seine Kräfte in der Schablonenherstellung, um die Anfragen des Schweizer Marktes zu bedienen.

Hilpert verfügt als Partner der Elektronikindustrie über jahrzehntelange Erfahrung im Lotpastendruck und stellt in der eigenen Fertigung in Baden-Dättwil Schablonen her, welche sich durch eine hohe Qualität, schnelle Verfügbarkeit und einen wettbewerbsfähigen Preis auszeichnen. „Da wir alle Teilschritte der Schablonenherstellung im Haus haben, sind wir in der Lage, schnell auf Kundenanfragen zu reagieren und diese umzusetzen,“ erklärt José Carvalho, CAD/CAM Spezialist und Verantwortlicher der Schablonenfertigung. Hilpert hat die Möglichkeit, die Schablone für VectorGuard, Quattro-Flex, Alpha Tetra / Micromount, Prototypenfertigung und Weitere zum fertigen.

Die Schablonen werdn mit Laser geschnitten.

Alle lasergeschnittenen Edelstahlschablonen werden nach dem gleichen Verfahren gefertigt. Hilpert

Die Materialstärken für Edelstahlschablonen und Fine Grain liegen bei 80 μm – 250 μm, die Nickelschablonen 75 μm – 175μm. Die standardmäßige Schablonengröße für Vektorguard beträgt 584 mm x 584 mm bzw. 584 mm x 736 mm. Diese Formate sind kompatibel mit allen gängigen Druckern, wobei prinzipiell auch Sonderformate bis zu einer Maximalgröße von 736 mm x 736 mm möglich sind.

„Zur Herstellung benötigen wir die CAD-Daten unserer Kunden. Des Weiteren können wir, wenn es der Kunde wünscht auch eine softwarebasierende Drucksimulation durchführen“, führt Carvalho weiter aus. Die Simulation prüft über einen virtuellen Druck, ob das Leiterplatten-Layout einen zuverlässigen Druck- und Bestückungsprozess zulässt. Dabei werden in kürzester Zeit die optimalen Druckparameter für eine Serienfertigung ermittelt, überwacht und optimiert. Insbesondere die fortschreitende Miniaturisierung von Bauteilen und Baugruppen sowie die immer höheren Packungsdichten stellen den Schablonendruck vor Herausforderungen, die diesen Weg der Qualitätssicherung notwendig machen.