Thermosimulation  vor der Konzeptphase

Thermosimulation vor der Konzeptphase Heitec

Thermosimulation  nach der Konzeptphase

Thermosimulation nach der Konzeptphase Heitec

Mit den Erkenntnissen aus der während der Konzeptphase durchgeführten Thermosimulation, die im Vorfeld mögliche Hot Spots an der dicht gepackten Elektronik zu vermeiden hilft, entwickelte Heitec deshalb drei redundante, hot-swap-fähige Lüftereinschübe. Jeder Einschub enthält eine eigens für die Applikation entwickelte Lüftersteuerung, welche die zwei integrierten Radiallüfter temperaturabhängig regelt, den Ausfall eines Lüfters erkennen und an den Host melden kann. Die Einschübe sorgen für die Entwärmung von vier Slots und sind so konzipiert, dass sie bei Bedarf schnell ausgetauscht werden können und das Gesamtsystem funktionsfähig bleibt.

Eine SEEPROM-Karte (Serial Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) für die Speicherung wichtiger Daten wurde ebenso wie die Stromversorgungsmodule (PEM) speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt. Die Stromversorgungsmodule sind ebenfalls redundant ausgelegt, wie alle anderen Module von vorne zugänglich und mit geringem Aufwand austauschbar.

Wie eingangs erwähnt müssen computergesteuerte Kontrollsysteme komplexer Versorgungsnetze über Redundanzmodelle verfügen, was hohe Anforderungen an alle Einzelbestandteile stellt und vor allem ein nahtloses Ineinandergreifen von Mechanik, Hardware und Software erfordert. Der hier gewählte Advanced-TCA-Standard erweist sich als ideale Basis für große Übertragungsleistung, Hochverfügbarkeit, Redundanz und einfache Wartung.

Jede einzelne Komponente dieses Systems ist sorgfältig ausgewählt, um punktgenau den Anforderungen der Zielapplikation zu entsprechen. So entsteht zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein Gesamtbild, das nicht nur die Entwicklungsphase, sondern auch die Serienphase inklusive Funktionstest und die Anforderungen bezüglich Langzeitverfügbarkeit technisch und kommerziell beinhaltet.

 

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