Actel stellt seine neue Low-Power-FPGA-Familie Igloo Plus vor. „Die FPGAs aus der Igloo-Plus-Familie bieten von allen programmierbaren Bausteinen die besten Power-, Flächen-, Logik- und Features-pro-I/O-Verhältnisse“, konstatiert Dr. Yankin Tanurhan, Vice President of System Solutions and Advanced Applications in bestem Deutsch. „Darüber hinaus bietet die I/O-optimierte 5-µW-Igloo-Plus-Familie bis zu 64 Prozent mehr I/Os als Actels Igloo-Familie und unterstützt unabhängige Schmitt-Trigger-Eingänge, Hot-Swapping sowie eine Flash-Freeze-Bus-Hold-Funktion.“

Actel sieht für die neuen ICs vor allem Anwendungen in den Bereichen tragbare Consumer-Elektronik sowie in mobilen Industrie-, Kommunikations-, Medizin- und Test-Applikationen, die mit I/O-intensiver Memory-Bus-Manipulation, Universal-I/O-Erweiterung, Sequencing, Interface-Translation, Storage- und Touch-Screen- sowie Key-Pad-Technologie arbeiten. „Gegenüber programmierbaren Bausteinen des Wettbewerbs im ähnlichen Gehäuse verbrauchen Igloo-Plus-FPGAs im statischen Betrieb sechs Mal weniger Leistung, und im dynamischen Betrieb kommen sie mit 50 Prozent weniger Leistung aus“, behauptet Dr. Tanurhan. „Igloo-Plus-Bausteine verfügen ferner über die doppelte I/O-Dichte und eine um den Faktor 2,7 höhere Logik-Dichte.“

So verfügt zum Beispiel eine SRAM-basierte programmierbare Lösung im 8 mm x 8 mm großen Chip-Scale-Gehäuse über 25.000 äquivalente System-Gates und 78 I/Os. Der Stromverbrauch dieses Bauteils beträgt im statischen Betrieb typischerweise 25 mW. Das Modell AGLP060 dieser Familie bietet 60.000 System-Gates sowie 157 I/Os und nimmt im statischen Betrieb 10 µW auf. Zur Igloo-Plus-Familie gehören drei 1,2-V-Bausteine mit 30.000 bis 125.000 Gates. Neben der erhöhten Anzahl von I/Os verfügen die Mitglieder der Igloo-Plus-Familie über vier I/O-Bänke für unabhängige Pegelanpassungen. Damit unterstützen die Bausteine unterschiedliche Logik-Pegel zwischen 1,2-, 1,5-, 1,8-, 2,5- und 3,3-V-I/O-Standards und verschiedenen Schnittstellen, was zur Anpassung bei unterschiedlichen I/O-Standards und -Spannungen erforderlich ist. Ferner unterstützen die ICs unabhängige Schmitt-Trigger-Eingänge und Hot-Swapping. Die Schmitt-Trigger-Eingänge bieten eine höhere Rauschimmunität im Schaltkreis und ermöglichen Entwicklern, langsam ansteigende Eingangssignale wie etwa von Tastaturen oder Touchpads sicher zu identifizieren.

Die neuen Bausteine unterstützen auch die Flash-Freeze-Bus-Hold-Funktion, mit der die I/O-Zustände selbst im Flash-Freeze-Mode auf „On“ haltbar sind. So kann ein Igloo-Plus-IC beispielsweise in einem digitalen Bilderrahmen zum Stromsparen in den Flash-Freeze-Modus geschaltet werden. Sobald das permanent dargestellte Bild geändert werden muss, kann das IC binnen 1 µs in den dynamischen Betrieb zurück schalten. (av)

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