Die 32-Bit-Automotive-MCU der Familie Audo Max bieten hohe Rechenleistung und umfangreiche Unterstützung für sicherheitsrelevante Funktionen.

Die 32-Bit-Automotive-MCU der Familie Audo Max bieten hohe Rechenleistung und umfangreiche Unterstützung für sicherheitsrelevante Funktionen.

Infineon bringt mit Audo Max eine neue Familie von 32-Bit-MCU für die Bereiche Antriebsstrang und Fahrwerksteuerung im Automobil auf den Markt. Sie sind mit bis zu 300 Megahertz getaktet, haben Schnittstellen wie Sent, CAN und Flexray, unterstützen sicherheitsrelevante Funktionen durch Pro-SIL und verkraften bis zu 170 Grad Celsius. Die in 90-Nanometer-Technologie gefertigten Mikrocontroller basieren auf der Prozessorarchitektur Tricore. „Mit Audo Max bietet Infineon 32-Bit-Mikrocontroller für Antriebsstrang und Fahrwerksteuerung mit sehr hoher Verarbeitungsleistung und Echtzeitfähigkeit, mit denen es derzeit kein anderer Mikrocontroller aufnehmen kann“, freut sich Peter Schäfer, Vice President und General Manager Mikrocontroller, Division Automotive bei Infineon.
Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind die Audo Max zum Beispiel in der Lage, das bestmögliche Luft-Kraftstoff-Gemisch zu errechnen sowie den optimalen Einspritz- und Zündzeitpunkt für jeden einzelnen Zylinder festzulegen. Mit ihren Safety-Features können die Bausteine die Steuerungselektronik von Verbrennungsmotoren, Elektrofahrzeugen oder Dämpfungssysteme sicherer machen. Auch zur Steuerung des Getriebes in einem X-by-Wire-Fahrzeug taugt Audo Max. Dafür gibt es eine spezielle Bare-Die-Variante, die den Einsatz bei Umgebungstemperatur von bis zu 170 Grad Celsius gestattet. Pro-SIL ermöglicht beispielsweise einen Speicherschutz zur Trennung der sicherheitskritischen Software von der nicht sicherheitsrelevanten Software sowie eine Error-Code-Correction und eine Speicher-Überprüfung. Die Tricore-Architektur, die aus einem Haupt- und einem Co-Prozessor besteht (Peripheral Control Processor), kann als asynchrones Dual-Core-Sicherheitssystem dienen.
Zur Implementierung von Autosar-Software liefert Infineon die passenden Hardware-nahen Treiber; eine Autosar-Suite ist über Drittanbieter verfügbar. Verschiedene Anbieter von Entwicklungswerkzeugen haben bereits passende Tools im Programm. Starter-Kits und Musterbausteine des TC1782 sind verfügbar, die Serienfertigung ist für Anfang 2011 geplant. (lei)