Das Funktionsmodul Nutzentrenner von Rohwedder kann in vollautomatischen und in semiautomatischen Systemen gleichermaßen eingesetzt werden. Verfügbar sind ein Fräskopf mit einem Fingerfräser, ein Sägekopf mit einer Sägescheibe oder ein Kombikopf.


Werden die Nutzen mit einem Sägekopf getrennt, kann der Nutzen automatisch um 90° gedreht werden, um auch Schnitte in X- und Y-Richtung zu ermöglichen. Dabei wird automatisch eine zweite Sägemaske eingefahren. Durch optimale Abstimmung von Absaugleistung und Luftführung ist es gelungen, ein sehr staubarmes Trennverfahren anzubieten. Mit diesem Nutzentrenner DCIL-R/D ist es zudem gelungen, mit einfachen Werkzeugen eine optimale Fixierung des Nutzens währen des Trennvorgangs sicher zu stellen.


Der Nutzen wird in einem Sandwich zwischen Nutzenaufnahme und Fräs- bzw. Sägemaske zuverlässig fixiert. Dieses Verfahren gewährleistet eine hohe Trenngenauigkeit und eine optimale Staubabsaugung. Die Werkzeuge können in kürzester Zeit einfach und schnell gewechselt werden. Beim Abtransports der getrennten Leiterplatten kann man zwischen verschiedenen Modulen wählen, wie z. B. einem Transportband oder einem Shuttlesystem zur Anbindung an einen Palettierer.


Die Transporthöhe 950 mm +/-25 mm (andere Höhen optional). Die Vorschubgeschwindigkeiten reichen bis zu 500 m/min im Eilgang für die X- und Y-Achse, 12 m/min für die Z-Achse. Die Drehzahl der Sägespindel ist maximal 6 000 min<+>-1

. Die Sägegenauigkeit wird mit +/-0,1 mm, die Positioniergenauigkeit mit +/-0,02 mm und die Wiederholgenauigkeit +/-0,03 mm angegeben. Die Trennung der Leiterplatten erfolgt über eine Säge mit Sägeblattstärke von 0,2 bis 0,5 mm. Sägeschnitte sind in zwei um 90° versetzte Richtungen möglich.
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